Das Frauenfest fällt dieses Jahr aus und das Frauenzentrum braucht eure Unterstützung!

Leider müssen wir mit schwerem Herzen das diesjährige Fest absagen. In Zeiten wie diesen ist es auch uns sehr wichtig, die Gesundheit aller potentiellen Besucherinnen zu achten und zu schützen.
Umso mehr freuen wir uns darauf im kommenden Jahr am 21.08.2021 das 35. Frauenfest  mit Euch gemeinsam zu einem rauschenden Jubiläum werden zu lassen.
Das Frauenfest ist nicht einfach nur ein schöner Abend, den wir verbringen, sondern immer auch ein Benefizfest für das Frauenzentrum.
Die an diesem Tag gesammelten Spenden sind eine wichtige Einnahme für den Erhalt des Frauenzentrums. Frauenzentrums Mainz e.V.
Ohne das Frauenzentrum gäbe es kein Frauenfest!
Deshalb freuen wir uns sehr, wenn Ihr/Sie das Frauenzentrum mit einer Spende unterstützt oder Vereinsfrauen werden möchtet.
Spendenkonto
Bankverbindung: Mainzer Volksbank
IBAN: DE21 5519 0000 0330 8220 16 │ BIC: MVBMDE55
Als gemeinnützig anerkannter Verein ist das Frauenzentrum berechtigt, eine Spendenquittung auszustellen. Dazu notieren Sie bitte Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger.

Vereinsfrau werden ist ganz einfach! Mehr Infos gibt es hier: https://frauenzentrum-mainz.de/werd-mitfrau/
Der monatliche Beitrag beträgt mind. 6 Euro und wir freuen uns über neue Vereinsfrauen!

Wir sind weiter für Euch da!

Wir unterstützen Euch auch weiterhin mit unseren Beratungsangeboten. Ihr erreicht uns telefonisch unter 06131-221263 – wir hören regelmäßig unseren Anrufbeantworter ab.
Wir sind auch per Mail unter  fz@frauenzentrum-mainz.de erreichbar. Nehmt gerne auch auf diesem Weg Kontakt auf und vereinbart Beratungstermine.
Sobald wir wissen, wann unsere Veranstaltungen und Gruppen wieder stattfinden, informieren wir euch hier und über unseren Newsletter.
Ihr könnt Euch  für unseren Newsletter direkt hier auf der Internetseite oder per E-Mail unter  fz@frauenzentrum-mainz.de anmelden.
Bleibt gesund und bis demnächst!
Euer Team vom Frauenzentrum

Die Sprachnachricht – unser neues Interviewformat

Die Sprachnachricht ist unser neues Interviewformat, in dem wir in unregelmäßigen Abständen Gespräche zu ganz unterschiedlichen Themen führen.

In der ersten Folge spricht Sarah Bast mit Dinah Leschzyk über LSBTI-feindliche Rhetorik bei Jair Bolsonaro, dem brasilianischen Präsidenten. Bolsonaro wendet sich rhetorisch aggressiv insbesondere gegen eine Sexualpädagogik der Vielfalt, gegen Familien und Menschen, die nicht in sein normatives heterosexuelles und zweigeschlechtliches Weltbild hineinpassen.

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Feministamente. Frauenbewegung in Lateinamerika

In dem 1992 von Gabi Küppers veröffentlichten Buch “Feministamente. Frauenbewegung in Lateinamerika“ sind Anfang der 90er Jahre geführte Interviews mit aktiven Frauen innerhalb der feministischen Bewegung in Lateinamerika und Aufsätze der Frauen zusammengestellt, in denen sie ihre Perspektive auf feministische Debatten und die Ursprünge und Entwicklungen der Frauenbewegungen darstellen. Gabi Küppers gibt in ihrem Buch unterschiedlichen Frauen der Bewegung (z.B. Indigene, Women of Color etc.) in verschiedenen Kontexten (z.B. in Gewerkschaften, Parteien, autonomen feministischen Gruppen, Medienprojekten, Frauenhäusern etc.) eine Stimme.

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Alles eine Frage der Perspektive

OnlineVeranstaltungsreihe
zum Umgang mit Konflikten
Montag , 25.05. |
Samstag, 20.06.2020
Meldet euch bitte per Mail für die Veranstaltungen an, ihr bekommt dann den Zoomlink zugeschickt.

Montag, 25.05.2020 | 18 Uhr  
Umgang mit Konflikten | Informationsabend
Wie Frauen Konflikte mit einer gelungenen Balance zwischen überzeugendem Selbstausdruck und Empathie, zwischen Abgrenzung und Verständnis, zwischen dem Stellen von Forderungen und der Kompromissfähigkeit lösen können, soll Thema des einführenden Informationsabends sein.
Mediatorin Eva Hock bietet den Teilnehmerinnen einen Überblick über Strategien und Lösungsansätze zum produktiven und bedürfnisorientierten Umgang mit Konflikten.
Referentin:    Eva Hock, Mediatorin, Pädagogin
Kostenlos
Ort:                 Frauenzentrum Mainz
Kaiserstraße 59 – 61 | 5511 Mainz
Anmeldung bis 18.05.2020 unter
06131 221263 | fz@frauenzentrum-mainz.de

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Tag der Lesbischen Sichtbarkeit sollte nicht nur am 26. April sein!

In Spanien wurde am 26. April 2008 der Tag der Lesbischen Sichtbarkeit ausgerufen, um auf die Unsichtbarkeit von Lesben in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens aufmerksam zu machen und zu zeigen: Lesben existieren und Lesben haben Forderungen! Am Tag der Lesbischen Sichtbarkeit geht es auch darum, lesbische Vielfalt zu zeigen und die verschiedenen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von Lesben nicht zu verschweigen. Innerhalb und außerhalb der LSBTI-Community werden die Bedürfnisse und Forderungen von Lesben oft nicht gehört.

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Wir bieten Euch Infos

Da wir momentan keine Veranstaltungen machen können und wir euch aber trotzdem ein wenig mit Inhalten versorgen wollen, stellen wir in der kommenden Zeit Artikel zu interessanten Themen, Leseempfehlungen, Podcasts oder Blogs sowie Online- Veranstaltungsempfehlungen auf unsere Homepage. Wir veröffentlichen alles auch bei Facebook und auf Instagram (ihr findet uns unter @frauenzentrummainz)!
Vielleicht ist ja das ein oder andere Thema oder Buch dabei, das euch neugierig macht.
Wir freuen uns auf euer Feedback zu unseren Empfehlungen !
Bleibt gesund und bis bald wieder,

viele Grüße Regine & Sarah

Lesestoff

Am 31.03. war  Trans* Day of Visibility  – dieser Tag ist nicht nur am 31.03. wichtig, sondern jeden Tag! Aus diesem Grund beginnen wir unsere Lesestoffrubrik mit dem Buch „Trans.Frau.Sein. Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung“ von Felicia Ewert (erschienen im wunderbaren edition assemblage Verlag). Mehr

Eine weitere Leseempfehlung für euch:

Feministamente. Frauenbewegung in Lateinamerika von unserer Praktikantin Miriam besprochen.

Wie wirkt sich die »Corona-Krise« auf die Lebenssituation von Frauen aus?

Momentan wird viel von systemrelevanten Arbeiten gesprochen und es wird sichtbar wie nie, wer und welche Arbeiten unabdingbar für unsere Gesellschaft und unser Leben sind. Es sind die Arbeiten, die überwiegend von Frauen gemacht werden. Es sind die Arbeiten, die in die Altersarmut führen. Es sind die Arbeiten, die oft unsichtbar sind und wenig wertgeschätzt sind. Es sind die Arbeiten, die mehr brauchen als unseren Dank. Es sind die Arbeiten, die vernünftig entlohnt werden müssen. Wenn die Pandemie eingedämmt ist, verschwinden diese Arbeiten hoffentlich nicht wieder in der Unsichtbarkeit. Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21% weniger als Männer, übernehmen trotz Lohnarbeit immer noch einen Großteil der unbezahlten Care-Arbeiten und eine aktuelle UN-Studie hat gezeigt, dass neun von zehn Menschen Frauen gegenüber Vorurteile haben.
Einige der Ergebnisse besagen: Die Mehrheit der Befragten findet höhere Bildung für Männer wichtiger als für Frauen. Mehr als ein Viertel der Männer und Frauen sagte aus, wenn Männer ihre Ehefrauen schlagen, sei das gerechtfertigt.

Hier einige interessante Artikel und Links zu dem Thema:

Deutscher Frauenrat
Das Corona-Virus stellt aktuell unser ganzes Leben auf den Prüfstand: unsere Ökonomien, unsere Arbeitsformen und -teilung, unsere Gesundheitssysteme, unsere sozialen Beziehungen, den Zusammenhang zwischen dem Privaten und dem Politischen. Die Krise legt auch die herrschenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern unter das Vergrößerungsglas. In diesem Dossier sammelt der DF Perspektiven, Positionen, Forderungen aus frauenpolitischer und feministischer die sich mit den konkreten Auswirkungen aber auch mit Befürchtungen im Zusammenhang mit COVID-19 befassen. Die Dokumente stammen von unseren Mitgliedsverbänden und anderen Frauenrechtsorganisationen, von gleichstellungspolitischen und Menschenrechts-Institutionen, in Deutschland aber auch international. Das Dossier wird fortgeschrieben. Wir freuen uns über Hinweise auf interessante Dokumente. Weiterlesen:
DOSSIER: COVID-19 AUS GESCHLECHTERPERSPEKTIVE

Frauen stemmen die Krise (Artikel in der Freitag)
„Laut der Bundesagentur für Arbeit machen Frauen 72,9 Prozent der Arbeitskräfte im Lebensmittelhandel aus und halten den „Laden am Laufen“ (Angela Merkel). Sie stellen auch den Großteil der Beschäftigten, 73 Prozent, im Sozialversicherungssektor. In diesen Tagen bedeutet das: nonstop Fragen zu den Auswirkungen des Virus und zu den notwendigen Maßnahmen beantworten. In Krankenhäusern arbeiten ebenfalls überdurchschnittlich viele Frauen: 76 Prozent. Ärztinnen, Krankenpflegerinnen und auch das Reinigungspersonal zählen momentan zu den wichtigsten Berufsgruppen. Es ist unser aller Verantwortung, ihnen die drohende Überlastung zu ersparen (wascht euch die Hände, bleibt so weit es geht zu Hause). Und für die Notversorgung in den Kindertagesstätten und Vorschulen sorgen zu gewaltigen 92,9 Prozent Pädagoginnen – für die, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Spätestens jetzt werden jene Väter, die über Erziehungswissenschaftlerinnen oder vergleichbare Ausbildungen spöttisch gegrinst haben, feststellen: Kindererziehung und -betreuung ist eine verdammt systemrelevante Sache.“
Hier der Link zum Artikel

Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz e.V. – Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt:
Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen in der Corona-Krise Nicht Corona ist verantwortlich!

Eine Krise der Frauen (Artikel in der taz)
Care Revolution gegen die Corona-Krise (Artikel in der Freitag)
Das weibliche Desaster (Artikel Internationale Politik und Gesellschaft)

Fight the cistem!

Am 31.03. war  Trans* Day of Visibility  – dieser Tag ist nicht nur gestern wichtig gewesen, sondern jeden Tag! Aus diesem Grund beginnen wir unsere Lesestoffrubrik mit dem Buch „Trans.Frau.Sein. Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung“ von Felicia Ewert (erschienen im wunderbaren edition assemblage Verlag).
Felicia Ewert beschreibt und analysiert in ihrem Buch bestehende Diskriminierungsmechanismen, die sich gegen transgeschlechtliche Menschen richten.  Felicia Ewert gelingt es, sich sowohl wissenschaftlich  als auch autobiographisch mit den unterschiedlichen Ebenen auseinanderzusetzen, in denen Trans*feindlichkeit sich zeigt . (Spoiler: trans*feindliche Strukturen und trans*feindliches Verhalten finden sich überall!Ja, auch in und allen!) Marginalisierung und Gewalt finden auf rechtlicher, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene statt, z.B. im sog. Transsexuellengesetz, das von Felicia Ewert gut nachvollziehbar überblicksartig erklärt und problematisiert wird.
Sie richtet ihre Kritik auch an die feministische Szene oder an die, die sich als Feminist_innen  verstehen, sie zeigt anhand von Beispielen auf wie  verbreitet Trans*feindlichkeit  auch in feministischen Bewegungen ist, welche Kategorien des Ausschlusses – ob gewollt oder ungewollt –  es gibt.
 Das ausführliche Glossar am Anfang ist sehr hilfreich, um für alle Leser_innen eine Begriffsbasis zu ermöglichen. Neben Begriffsklärungen  (was z.B. Cissexismus, Transfeindlichkeit und Transmisogynie bedeuten), betont sie die Verantwortung jeder Person sich immer wieder mit Begriffen kritisch auseinanderzusetzen.
Sie problematisiert immer wieder den vorherrschenden geschlechtlichen Biologismus, der cissexistische Einstellungen reproduziert und stützt. Das macht sie nicht nur in ihrem Buch, sondern auch auf Twitter (@redhidinghood_). Folgt ihr auf Twitter, kauft ihr Buch, lest ihre Texte, ladet sie zu Lesungen ein und  unterstützt ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit.
Und vergesst nicht: „(…) trans Menschen sind keine Verschwörungstheorie und wollen euch auch nicht mit ‚todgeschwiegenem Wissen‘ überzeugen. Wir existieren und zwar hier und jetzt. Von uns gibt es mehr als du denkst und du bisher gemerkt hast. Was wir wollen, ist respektvoll behandelt zu werden.  (…) Cissexismus und Transfeindlichkeiten und Transmisogynie töten. Sie töten uns.“ (aus Trans.Frau.Sein, S.171-172)
Felicia Ewert hat zum  Trans*  Day of Visibility in der Taz geschrieben: Sichtbarkeit ohne Schutz ist gefährlich (https://taz.de/31-Maerz-Trans-Day-of-Visibility/!170630/) und hatte letztes Jahr die TAZ zum Hausbesuch  bei sich(https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5583145/).

Jubiläumskalender

Aus Anlass des 45 jährigen Jubiläums des Frauenzentrums Mainz e.V. konnten wir das crush club Illustratorinnen Kollektiv aus Mainz gewinnen, mit uns einen Kalender für 2020 zu erstellen.
Der Kalender kann bei uns erworben werden und wird Euch dann mit 12 tollen Motiven durch das Jahr begleiten.
Mehr Informationen und einen Überblick über die Motive finden Sie in dem beigefügten Flyer.