Simone trifft Johanna. Deutsch-französischer Frauentreff für alle Frauen

„Deutsche Frauen sind behaart.“
« Les allemandes sont plutôt du genre poils aux pattes. »

„Die Französinnen sind ganz Körper epiliert.“
« Les françaises préfèrent l’épilation intégrale ».

„Die Französinnen sind alle für die Periduralanästhesie.“
« Les françaises choisissent toutes la péridurale. »

Sind diese Stereotype ein bisschen zu binär für dich? Willst du über diese „Clichés“ diskutieren? Hast du Lust mehr über diese zwei Kulturen zu lernen? Dich über deine deutsch-französische Erfahrung auszutauschen? Über feministische Themen zu reden? Diese Veranstaltung ist für dich! Weiterlesen

Lebenskompetenz – 7 Säulen der Resilienz

Noch Plätze frei!
Samstag 29.09.2018 | Sonntag 30.09.2018 jeweils 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wiederkehrender Stress und Krisen belasten und beeinträchtigen Menschen unterschiedlich stark. Insbesondere Frauen sind permanenten Mehrfachbelastungen durch Familie, Kinder, Erziehung, Haushalt, Beruf und oft der Pflege Angehöriger ausgesetzt.

Resiliente Menschen finden schneller in ihre gesunde und leistungsfähige Form zurück. Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) kann als ein Lebenskompetenzwerkzeug betrachtet werden, welches das tägliche Erleben und Handeln positiv beeinflusst. Dies führt zu einem Zugewinn an Leistungsfähigkeit, Lebensfreude, Selbstakzeptanz und Selbstwirksamkeit. Weiterlesen

Frauenfest – Alte Ziegelei

Die Organisation des 33igsten Festes hat begonnen. Ab sofort könnt Ihr Euch für Euren Lieblingsdienst melden. Oder eine E-Mail mit eurem Wunschdienst an das Frauenzentrum schicken, wir tragen Euch dann ein.
Auch in diesem Jahr wird das Fest bereits um 17 Uhr beginnen und wir wollen dann Kaffee und Kuchen anbieten – das Orga-Team bittet nun um eine verbindliche Rückmeldung, welche Frauen bereit sind einen Kuchen für den 25. August zu spenden!

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Facetten bisexuellen Lebens

Vortrag, Diskussion | Sonntag, 23.09. | 17 Uhr | Bar jeder Sicht

Anlässlich des Tages der Bisexualität am 23. September widmet sich die Bar jeder Sicht gemeinsam mit Richard Lemke (JGU Mainz)  in Kooperation mit dem Frauenzentrum Mainz den Facetten bisexueller Identitäten und Bisexualität in Partnerschaften. In einem kurzen Impulsvortrag werden Ansätze, Perspektiven und ausgewählte Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung zu Bisexualität vorgestellt. Dabei wird vor allem auch auf die Probleme der Forschungslücken hingewiesen, die insbesondere in Bezug auf weibliche Bisexualität existieren.

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#metoo – Gesprächsnachmittag zum Thema Sexismus Teil 2

Donnerstag, 15.11. | 17 Uhr | Frauenzentrum Mainz

#MeToo – Ein Hashtag, der Frauen auf der ganzen Welt bewegt. Ein Tweet gnügt um zu signalisieren: Ich auch. Du bist nicht allein.Wir sind nicht allein.
Ob im Alltag oder auf der Arbeit: Wir wollen nicht, dass sich auch nur eine einzige Frau mit Sexismus allein gelassen fühlen muss. Wir nehmen die Diskussion aus dem Netz und öffnen ihr erstmals die Türen, damit sie persönlich und in einem Safe Space betrieben werden kann.
Der Diskussionsabend zum Thema #metoo geht in die zweite Runde und wird zum Diskussionsnachmittag. Nach einem tollen und diskussionsreichen ersten Treffen am 11.10. wollen wir weiter diskutieren über Sexismus(erfahrungen), einengende Geschlechterstereotype, die Frage nach Selbstbestimmung über den eigenen Körper und unerreichbare Schönheitsideale.
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Ein Kind gehört zur Mutter, Außer die Mutter ist lesbisch

Die Historikerin Dr. Kirsten Plötz kommt am 20.07. um 19:00 zum Treffen der Golden Girls ins Frauenzentrum Mainz und spricht über ihr Forschungsprojekt „Ein Kind gehört zur Mutter, ausser die Mutter ist lesbisch“.
Wie stark wirkt nach, dass Lesben bis in die 90er Jahre das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen wurde? Warum wurden Lesben mit Kindern in der Community ausgegrenzt? Macht Mutterschaft spießig und bürgerlich? Wie kann ich meine Trauer ausdrücken keine Kinder zu haben?
„Bis in die 1990er-Jahre verloren Frauen, die lesbische Beziehungen hatten, das Sorgerecht für ihre Kinder. Aus Angst davor verheimlichten viele, dass sie lesbisch waren. Ein neues Forschungsprojekt in Rheinland-Pfalz widmet sich nun diesem Thema.“

Marielle, Presente! Engangement und Herausforderung der afrobrasilianischen Frauen in Brasilien und der Disapora

Gedenkveranstaltung an die ermordete afrobrasilianische Abgeordnete Marielle Franco

Montag, 28.05 | 19:30 Uhr | LOMO (Ballplatz 2)

Sie, die afrobrasilianischen Frauen, die das niedrigste Gehalt verdienen, es sind die afrobrasialianischen Frauen, die ihre Kinder durch den Genozid an jugendlichen AfrobrasilianerInnen verlieren, es sind die schwarzen Frauen, die die prekärsten Arbeitsstellen haben.

(Marielle Franco)

Bei dieser Veranstaltung wird Marielles Francos Leben und Engagement durch ihre eigenen Worte vorgestellt. Außerdem werden anhand von Videos verschiedene und bekannte Fälle vin gravierenden Menschenrechtsverletzungen gezeigt, die Empörung und eine breite Mobilisierung in Brasilien auslösten.
In den Panels wird ein Dialog zwischen den Referentinnen und dem Publikum ermöglicht. Außerdem sollen die Lebensrealitäten Schwarzer Menschen und insbesondere Schwarzer Frauen sichtbar gemacht werden, über ihre Initiativen berichtet und Allianzen geschaffen werden. Weiterlesen

Feministische Standortbestimmungen II: Jüdischer Queerfeminismus und christliche Narrative

Vortrag | Montag, 28.05. | 19:30 Uhr | Heinrich Böll Stiftung (Walpodenstr. 10)

Was bedeutet Feminismus heute?
Die Antwort auf diese Frage ist vielfältig und vielschichtig. Eigentlich ist nur klar: DEN Feminismus gibt es so gar nicht – es gibt viele Feminismen mit unterschiedlichem Fokus, verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Ausprägungen. Um diese unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und um die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, veranstaltet die Heinrich Böll Stiftung RLP in Kooperation mit dem Frauenzentrum Mainz im Jahr 2018 die Reihe „Feministische Standortbestimmungen“.

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Veranstaltungsreihe Was ist eigentlich Hate Speech?

Veranstaltungsreihe

#hatespeech

Hate Speech (lässt sich übersetzen als Hassrede) wird aktuell häufig im Zusammenhang mit antifeministischen Bewegungen diskutiert. Hate Speech lässt sich begreifen als sprachlicher Ausdruck von Hass mit dem Ziel der Herabsetzung und Verunglimpfung bestimmter Personen(gruppen). Diese Form der Diffamierung äußert sich online und offline in verschiedenen Formen, von Beleidigungen und allgemeinen Gewaltfantasien, über gezielte Demütigung von Einzelpersonen bis hin zu Drohungen. Weiterlesen

IDAHOBIT 2018

Seit 2005 findet jedes Jahr am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit statt. An diesem Tag demonstrieren Menschen auf der ganzen Welt für die Rechte von LSBTI und gegen Diskriminierung und Gewalt.
Als Teil des IDAHOBIT-Koordinierungsteams in Mainz beteiligen wir uns an der Kundgebung und Veranstaltungen, die rund um den 17. Mai stattfinden.

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Was ist eigentlich Hate Speech?

Vortrag | Dienstag, 05.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)

#wastungegenhatespeechHetze, Hass und Diskriminierung finden im Internet immer mehr Verbreitung – besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Für dieses Phänomen hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch der Begriff Hate Speech durchgesetzt. Meinungen, die im realen Leben oft nur von einer Minderheit offen vertreten werden, finden im Internet eine große Bühne. Mädchen und junge Frauen, die das Netz ganz alltäglich nutzen und zu Recht auch als ihren digitalen Lebensraum verstehen, können zur Zielscheibe sexistischer und antifeministischer Hate Speech werden, sobald sie sich dort öffentlich äußern. Weiterlesen

Antifeminismus in der digitalen Öffentlichkeit

Vortrag | Dienstag, 12.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)

#antifeminismusimnetzAntifeminismus in digitalen Öffentlichkeiten ist ein virulentes Problem. Von antifeministischen Argumentationen über Hate-Speech bis hin zu organisiertem Cyberharassment nehmen netzbasierter Antifeminismus sowie das damit verwandte Gendertrolling verschiedene Erscheinungsformen an. Weiterlesen

Feminismus 4.0 – Feminismus online vs. offline

Vortrag/Workshop | Freitag, 22.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)
#netzfeminismusDas Internet bietet viele Möglichkeiten, sich feministisch zu engagieren, sich an Diskursen zu beteiligen, Netzwerke zu knüpfen und Schutzräume zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich auch um einen Ort, in dem antifeministische Hetze große Handlungsspielräume hat.Virtuelle Handlungen werden bis jetzt oft nicht als ‚reale Handlung’ anerkannt, so dass Gewalt im Netz selten bis nie geahndet wird. Weiterlesen

Frauen in Führungspositionen

Mit dem Kopf durch die gläserne Decke?
Diskussionsgespräch | Donnerstag, 13.09. | 18:30 Uhr | Ort: Die Kulturei (Zitadelle Mainz Zitadellenweg)
Was hindert Frauen so oft daran in Führungspositionen zu kommen und was hat die gläserne Decke damit zu tun?
Wir diskutieren über die strukturellen Hürden und die oft subtilen und nicht sichtbaren Mechanismen, die verhindern, dass Frauen den Weg in Führungspositionen ohne Hürde nehmen können. Dabei geht es um Austausch und Analyse darüber, welche politischen Strategien es braucht, um eine tatsächliche Chancengleichheit für Frauen und Männer herzustellen. Es soll präzisiert werden, wie strukturelle und subtile Diskriminierungen mit stereotyp gedachten Geschlechterrollen zusammenhängen.
Zusätzlich soll der Blick auf positive Erfahrungen gerichtet werden: wie schaffen es Frauen trotz der widrigen Umstände sich immer wieder in Führungspositionen zu behaupten und welche Maßnahmen unterstützen Frauen effektiv und nachhaltig auf diesem Weg?
Gesprächsteilnehmerinnen: Ute Chrysam, Berami e.V., Projektleiterin
Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen &SABA-Mentoring, Aufstieg in Vielfalt
Dr. Marietta Schmidt-Kiefer, Beratung, Training, Coaching
Moderation: Gabriele Schneidewind, Geschäftsführerin Arbeit & Leben

Wer putzt und pflegt, wenn alle arbeiten?

Die globale Umverteilung von Care-Arbeit
Vortrag | Mittwoch, 27.06. | 18:30 Uhr | Ort: DGB-Haus (Kaiserstr. 26-30)
Care-Arbeiten, also unbezahlte oder bezahlte Haus- und Pflegearbeiten im weitesten Sinne, werden überwiegend von Frauen geleistet. Die Umverteilung dieser Arbeiten findet überwiegend zwischen deutschen und migrantischen Frauen statt.
Es sind vor allem Frauen aus ärmeren Nachbarländern, die die steigende Nachfrage nach Care-Arbeit bedienen. Sie geben ihre eigenen Care-Verpflichtungen an Großmütter, Schwestern und Schwägerinnen weiter. Die meisten dieser Frauen arbeiten in sehr prekären Arbeitsverhältnissen, mit schlechter Bezahlung und wenig bis gar keiner Absicherung. Gerade die 24h-Pflege entwickelt sich zu einem sozialstaatlich akzeptierten Weg, Sorgelücken dort zu füllen, wovormalige Sorge- und Arbeitsarrangements, beispielsweise in der Familie, zwischen den Generationen und zwischen den Geschlechtern wegbrechen. Der Vortrag gibt einen Überblick darüber, wie die 24-Stunden-Pflegerinnen rekrutiert werden, welche Care- und Arbeitsanforderungen an sie gestellt werden und welche Aushandlungen zwischen den beteiligten Akteur_innen (Pflegeempfänger_innen, Pfleger_innen, transnationale Care-Agenturen) stattfinden.
Referentin: Aranka Vanessa Benazha,
Projektmitarbeiterin im DFG-Projekt: Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements

Das interessiert nicht?

Grundlagenworkshop zu Finanzen aus weiblicher Perspektive
Mittwoch, 23.05. | 18:30 Uhr | Ort: Frauenzentrum Mainz (Kaiserstraße 59 -61)
Sich nachhaltig Gedanken über finanzielle Vorsorgemöglichkeiten zu machen kann anstrengend, frustrierend und verunsichernd sein – gerade für Frauen, denn Gender Pay Gap, Teilzeitjobs, Wiedereinstieg, Ehegattensplitting betreffen vor allem Frauen und führen schneller in die Altersarmut. Der Spruch „Geld ist Männersache“ hat sich in den Köpfen vieler Frauen festgeschrieben. Das führt allzu oft dazu, dass Frauen die Verantwortung für ihre finanzielle Absicherung anderen überlassen und dadurch einen Teil ihrer Unabhängigkeit aufgeben.
Fragen nach der finanziellen Absicherung im Alter oder nach einer Scheidung werden oft ausgeblendet oder auf später verschoben, dabei sollte niemand die eigenen finanziellen Bedürfnisse so gut kennen wie sie selbst.
In diesem Workshop richtet sich der Blick genau auf diese Fragen und es werden Möglichkeiten finanzieller Unabhängigkeit für Frauen vorgestellt und erarbeitet, um Handlungsmöglichkeiten für eine finanziell gesicherte Zukunft kennenzulernen. Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmenden bedeutet Handlungsfähigkeit, Selbstvertrauen und die Chance, der Altersarmut aus dem Weg zu gehen.
Referentin: Elisabeth Kolz, Geschäftsführerin E.U.L.E. e.V

Wir müssen reden!

Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!
Interaktiver Vortrag | Montag, 23.04.| 18:30 Uhr
Ort: DGB-Haus (Kaiserstr. 26-30)
Es gibt viele Möglichkeiten, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation so zu gestalten, dass Beruf und Privatleben besser in Einklang gebracht werden können.
Eine familienbewusste Unternehmenskultur kann bereits mit kleinen Maßnahmen dafür sorgen, dass der Arbeitsalltag von Beschäftigten, die Angehörige pflegen oder Kinder betreuen, stressfreier wird.
Wir wollen Ihnen an diesem Abend exemplarisch die Maßnahmen vorstellen – aber nicht nur das: Gemeinsam finden wir heraus, wo der Schuh am meisten drückt – und bieten eine individuelle Beratung an, wie sich der Stress für jede/n Einzelne/n eindämmen lässt.
Auch kleine Schritte können viel bewirken: Wir zeigen Ihnen, wo sie ansetzen können!
Referentin: Brigitte Dinkelaker, Projektleitung „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“, DGB Bundesvorstand
Moderation: Daniela Bublitz, 1. Vorsitzende BusinessMoms e.V.

Moderne Solidargemeinschaften. Rechtsgrundlage und Möglichkeiten

Vortrag | 15.03. | 18:30 Uhr | Heinrich Böll Stiftung RLP | Walpodenstr. 10, 55116 Mainz

Die Ehe für alle ist seit Juli 2017 nach jahrzehntelangem politischen Ringen im deutschen Gesetz angekommen – doch damit ist nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In ausdifferenzierten pluralen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts leben Menschen in verschiedensten Formen zusammen: Als Singles, als Paare in gleich- oder verschiedengeschlechtlichen Lebensgemeinschaften und mit leiblichen, nichtleiblichen oder eben ohne Kinder.
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