Selbstbestimmte Norm. Eine feministisch-kritische Auseinandersetzung mit der Pränataldiagnostik

Vortrag

Donnerstag, 06.07. | 18 Uhr | Heinrich Böll Stiftung (Walpodenstr. 10)

Wie selbstbestimmt kann eine Entscheidung über pränataldiagnostische Untersuchungen in einer Gesellschaft sein, in der Behinderung immer noch als problematisch und schwierig angesehen wird?

Pränataldiagnostik ist ein komplexes und umstrittenes Thema. Befürworter_innen betonen das Recht auf Wissen, Kritiker_innen fordern ein Recht auf Nichtwissen ein. Dissens besteht auch darüber, welche Untersuchungen für die Gesundheit von Schwangeren und werdenden Kindern wichtig sind. Weiterlesen

IDAHOT 2017

Seit 2005 findet jedes Jahr am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit statt. An diesem Tag demonstrieren Menschen auf der ganzen Welt für die Rechte von LSBTI und gegen Diskriminierung und Gewalt.
Als Teil des IDAHOT-Orgateams in Mainz beteiligen wir uns an der Kundgebung und Veranstaltungen, die rund um den 17. Mai stattfinden.

Donnerstag, 18.05. | Vortrag | 19 Uhr | Bar jeder Sicht
„Isn’t It Love?“ – Queeres Leben in der Türkei. Vortrag von Ceren Saner
–ENGLISH TRANSLATION BELOW –THE TALK WILL BE HELD IN ENGLISH —

Die türkische Fotografin und Videokünstlerin Ceren Saner spricht in ihrem Vortrag über den Alltag und den Aktivismus der LSBTIQ*-Szene in Istanbul. Ihre künstlerischen Arbeiten sind sinnliche Begegnungen mit queeren Menschen und der queere Szene in Istanbul. Weiterlesen

Feministische Mutterschaft

Vortrag

Der Zusammenhang zwischen Mutterschaft und Emanzipation wird oft –  auch in feministischen Diskursen – als widersprüchliches Verhältnis aufgefasst. Wenn das Thema Mutterschaft wieder mehr in den Fokus  feministischer Kritik und Praxis gebracht wird (wie in den 1970ern 1980ern), lässt sich deutlich machen, wie Familienpolitik sich auf verschiedene Mütter und Formen des Zusammenlebens auswirkt.

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Frankreich: Rechtspopulismus als bestimmende politische Kraft?

Mit dem Front National hat sich eine rechtspopulistische Partei zur stärksten politischen Kraft in Frankreich entwickelt. Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen 2017 hat deren Vorsitzende Marie Le Pen ernstzunehmende Chancen auf einen Wahlsieg.
Im Vortrag sollen neben einer Einordnung des FN als rechtspopulistische Organisation die ideologischen und organisatorischen Hinetrgründe sowie die zentralen Strategien vorgestellt werden. Besondere Erwähnung findet hierbei die französische neue Rechte als wichtige Quelle und Ideenlieferant. Weiterhin soll das Augenmerk auf den Umbau des FN von einer extrem rechten hin zu einer rechtspopulistischen Partei und auf die Bedeutung dieses Wechsels gelegt werden.
Ort: Heinrich Böll Stiftung | Walpodenstraße 10 | 55116 Mainz
Termin:    Freitag 28.04.2017
Beginn:   19:00

Logo Heinrich Böll Stiftung
Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit dem Frauenzentrum Mainz.
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Hochsensible

Die tägliche Reizüberflutung…
Jeder Mensch ist täglich einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt, die auslaugen und erschöpfen können. Hochsensible Personen bringen jedoch ein deutlich durchlässigeres Reizfiltersystem mit ins Leben. Das bedeutet, vielfältige Eindrücke wie grelles Licht, ein hoher Geräuschpegel oder große Menschenansammlungen erreichen das hochsensible Gehirn direkter, kaum gefiltert und oftmals überwältigend intensiv.
Wer nichts von der eigenen Hochsensibilität weiß und durch das Umfeld nicht in dieser Anlage bestärkt wurde, fühlt sich häufig „falsch“, psychisch labil und leidet meist unter dem Gefühl, „anders“ zu sein. Die Folge ist entweder ein völlig erschöpfender Anpassungsdruck oder radikaler Rückzug aus Selbstschutz vor überwältigenden Eindrücken und Anforderungen.
Im Vortrag stellt die auf Hochsensibilität spezialisierte Pädagogin und Therapeutin Vanessa Jilg das Persönlichkeitsmerkmal Hochsensibilität vor, geht auf die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse und auch Kritikpunkte zum Thema ein und unterstützt mit alltagstauglichen Tipps für ein entspanntes und zufriedenes Leben als hochsensibler Mensch.
Referentin:   Vanessa Jilg | Heilpraktikerin für Psychotherapie
Termin:
        Dienstag 12.09.2017 | 19:00 Uhr
Ort:               Frauenzentrum Mainz | Kaiserstraße 59 – 61 | 55116 Mainz
Anmeldungsschluss: 29.08.2017
Anmeldung unter:

Tel:06131/221263 | fz@frauenzentrum-mainz.d

Antifeminismus von rechtsaußen

Antifeminismus von rechtsaußen:
Themen, Protagonist_innen, Widersprüche
Vortrag und Diskussion  zum Internationalen Frauentag 2017

Die rechtspopulistischen Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen dieser politischen Strömungen, zum Beispiel von der AfD, sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauenbewegung zurückzudrehen.

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Queeres Leben in der Türkei / Queer Life in Turkey

Vortrag | 18.05. | 19 Uhr | Bar jeder Sicht

„Isn’t It Love?“ – Queeres Leben in der Türkei. Vortrag von Ceren Sener
–ENGLISH TRANSLATION BELOW —
–THE TALK WILL BE HELD IN ENGLISH —

Die türkische Fotografin und Videokünstlerin Ceren Sener spricht in ihrem Vortrag über den Alltag und den Aktivismus der LSBTIQ*-Szene in Istanbul. Ihre künstlerischen Arbeiten sind sinnliche Begegnungen mit queeren Menschen und der queere Szene in Istanbul. Weiterlesen

Mein Körper gehört mir? Abtreibungsgegner_innen und ihr Kampf gegen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung von Frauen

Vortrag

Seit 2002 marschieren christliche Fundamentalist_innen, Rechtspopulist_innen und Antifeminist_innen, die sich selbst als „Lebensschützer“ verstehen, unter dem Motto „Marsch für das Leben“ durch deutsche Städte. Eine Vielzahl von Gruppen verbindet sich hier und definiert sich über ein gemeinsames politisches Anliegen Das Ziel der Abtreibungsgegner_innen ist nicht allein eine gesetzliche Erschwerung bzw. ein Verbot und eine moralische Verurteilung von Schwangerschaftsabbrüchen, sondern vor allem auch eine Kritik an selbstbestimmter Sexualität und Reproduktion, in der sich eine rechtsklerikale, anti-säkulare und anti-moderne Gesellschaftsutopie manifestiert.

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