Neue Gruppe ab Februar: (Queer)Feministische Müttergruppe

Bei Interesse an der Gruppe bitte eine Mail an fz@frauenzentrum-mainz.de schreiben

Im Leben mit kleinen Menschen begegnen uns häufig stereotype Rollen und Rollenbilder: Rosa ist Mädchen* vorbehalten, in der Krabbelgruppe treffen sich nur Mütter, sie sind es in heterosexuellen Beziehungen auch, die länger Elternzeit nehmen als die Väter und den Löwinnenanteil von Care Arbeit und Mental Load tragen.


Lesbische und queere Mütter müssen zudem in heteronormativen Strukturen um ihre Rolle und die Anerkennung kämpfen und sind anders, aber nicht weniger mit sexistischen Machtstrukturen konfrontiert. Viele Mütter, insbesondere alleinerziehende, erleben all diese  Anforderungen an Eltern- bzw. Muttersein als Herausforderung.


In der (queer-)feministischen Eltern-Kind-Gruppe möchten wir uns mit Elternrollen und dem Leben mit Kindern im Spiegel der Gesellschaft gemeinsam kritisch auseinandersetzen. Persönlich und strukturell. In einem sicheren, undogmatischen Rahmen wollen wir uns gegenseitig den Rücken stärken, uns über paritätische Arbeitsteilung und emanzipatorische Erziehung ebenso austauschen wie über Fragen zum Alltag mit kleinen Menschen. Platz hat, was uns umtreibt.


Die Gruppe soll ein Ort sein, sowohl für Mütter, die alternative Modelle leben als auch für jene, die mit ihrer Rolle hadern oder sich irgendwo im weiten Spektrum dazwischen ansiedeln. Auch die Kleinen sind herzlich willkommen. Das Alter der Kinder spielt dabei keine Rolle. Was zählt, ist die Lust auf das (queer-)feministische Zusammenkommen.


Das Format ist flexibel hinsichtlich Ort (aufgrund der Corona-Lage vorerst virtuell) und Zeit und soll sich an die Bedürfnisse von Müttern in unterschiedlichen Lebenssituationen wie etwa Berufstätigkeit, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit anpassen. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, sich unter fz@frauenzentrum-mainz.de  zu melden.