Politik&Popkultur – Girl Commando

Donnerstag, 14.11. | 19 Uhr | Bukafski Buchhandlung

Im Bilddepot unserer Popkultur sind die Menschen, die obsessiv zeichnen, Comicheftchen sammeln und von Wonderwoman träumen, meist Typen. Dabei gab es von Anfang an auch Zeichnerinnen, die mitgemischt haben und sich einen Platz in der Comicgeschichte erkämpft haben. Sie mussten an zwei Fronten kämpfen: gegen die Männerdominanz in der Szene und gegen das Frauenbild im Comic, das während der nunmehr über 100 Jahre andauernden Geschichte des Mediums maßgeblich von Männern bestimmt worden ist.

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Feministische Bewegung_en in Israel

Montag, 21.10. | 19 Uhr | Heinrich Böll Stiftung RLP, Walpodenstr. 10, 55116 Mainz | Vortrag auf Englisch mit deutscher Übersetzung

Daniel Roe gibt in ihrem Vortrag zunächst einen Überblick über die historische Entwicklung der Frauenbewegung in Israel und wird vertiefend auf die politische und sozialen Kontexte eingehen, aus denen heraus sich eine Vielzahl an feministischen Positionen und Gruppen entwickelt haben.

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Simone trifft Johanna. Deutsch-französischer Frauentreff für alle Frauen

Am 21.03.  findet die nächste Veranstaltung der Reihe statt – ab 18:30 Uhr diskutiere wir über „Die deutsche/französische Bridget Jones“.

„Deutsche Frauen sind behaart.“
« Les allemandes sont plutôt du genre poils aux pattes. »

„Die Französinnen sind ganz Körper epiliert.“
« Les françaises préfèrent l’épilation intégrale ».

„Die Französinnen sind alle für die Periduralanästhesie.“
« Les françaises choisissent toutes la péridurale. »

Sind diese Stereotype ein bisschen zu binär für dich? Willst du über diese „Clichés“ diskutieren? Hast du Lust mehr über diese zwei Kulturen zu lernen? Dich über deine deutsch-französische Erfahrung auszutauschen? Über feministische Themen zu reden? Diese Veranstaltung ist für dich! Weiterlesen

#metoo – Gesprächsnachmittag zum Thema Sexismus Teil 2

Donnerstag, 15.11. | 17 Uhr | Frauenzentrum Mainz

#MeToo – Ein Hashtag, der Frauen auf der ganzen Welt bewegt. Ein Tweet gnügt um zu signalisieren: Ich auch. Du bist nicht allein.Wir sind nicht allein.
Ob im Alltag oder auf der Arbeit: Wir wollen nicht, dass sich auch nur eine einzige Frau mit Sexismus allein gelassen fühlen muss. Wir nehmen die Diskussion aus dem Netz und öffnen ihr erstmals die Türen, damit sie persönlich und in einem Safe Space betrieben werden kann.
Der Diskussionsabend zum Thema #metoo geht in die zweite Runde und wird zum Diskussionsnachmittag. Nach einem tollen und diskussionsreichen ersten Treffen am 11.10. wollen wir weiter diskutieren über Sexismus(erfahrungen), einengende Geschlechterstereotype, die Frage nach Selbstbestimmung über den eigenen Körper und unerreichbare Schönheitsideale.
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Vortrag/Lesung Our Piece of Punk

Montag, 12.11. | 19 Uhr | Heinrich Böll Stiftung (Walpodenstr. 10)

Our Piece of Punk– Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen

Fünfundzwanzig Jahre nach dem Manifest der wütenden Riot Grrrls ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: Wie ging es nach 1991 weiter? Sind die Forderungen der Riot Grrrls eingelöst worden? Tot ist Punk nicht – sagen wenigstens die einen – und auch heute fehlt es nicht an kritischen Stimmen in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Homo- und Trans*phobie in der Punkszene. Und die kommen in »Our Piece of Punk« zu Wort, denn es ist an der Zeit, die Diskussionen weiterzuführen. Weiterlesen

Feminismus 4.0 – Feminismus online vs. offline

Vortrag/Workshop | Freitag, 22.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)
#netzfeminismusDas Internet bietet viele Möglichkeiten, sich feministisch zu engagieren, sich an Diskursen zu beteiligen, Netzwerke zu knüpfen und Schutzräume zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich auch um einen Ort, in dem antifeministische Hetze große Handlungsspielräume hat.Virtuelle Handlungen werden bis jetzt oft nicht als ‚reale Handlung’ anerkannt, so dass Gewalt im Netz selten bis nie geahndet wird. Weiterlesen

Mein Körper gehört dir?! Eine feministische Kritik an der Reproduktionsmedizin

Vortrag | 16.11. | 18 Uhr | Heinrich Böll Stiftung RLP, Walpodenstr. 10

Ob In-Vitro Fertilisation, „Social Freezing“, Samenspende,  „Leihmutterschaft“  oder Eizellgabe – durch solche Angebote assistierter Reproduktionstechniken ist inzwischen vieles technisch machbar. Einiges davon ist weder verboten noch erlaubt, da die Technologien erst nach in Kraft treten des Embryonenschutzgesetzes  entwickelt wurden. Seit einigen Jahren werden die Forderungen nach einer  „Reform“ des Embryonenschutzgesetzes bzw. nach einem „modernen“, wenig einschränkenden, liberalen Fortpflanzungsmedizingesetz immer lauter. Diese argumentieren mit der Selbstbestimmung der „Spenderinnen“, dem starken Kinderwunsch der „Bestelleltern“ und dem Wohl des Kindes. Weiterlesen

Selbstbestimmte Norm. Eine feministisch-kritische Auseinandersetzung mit der Pränataldiagnostik

Vortrag

Donnerstag, 06.07. | 18 Uhr | Heinrich Böll Stiftung (Walpodenstr. 10)

Wie selbstbestimmt kann eine Entscheidung über pränataldiagnostische Untersuchungen in einer Gesellschaft sein, in der Behinderung immer noch als problematisch und schwierig angesehen wird?

Pränataldiagnostik ist ein komplexes und umstrittenes Thema. Befürworter_innen betonen das Recht auf Wissen, Kritiker_innen fordern ein Recht auf Nichtwissen ein. Dissens besteht auch darüber, welche Untersuchungen für die Gesundheit von Schwangeren und werdenden Kindern wichtig sind. Weiterlesen

fem_bar Feministischer Barabend

Freitag, 09.06. | 20 Uhr

Es gibt Cocktails und Longdrinks und wir haben Gäste:
die Maniac M
onsters aus Mainz kommen vorbei und erzählen, wieso Roller Derby so ein toller Sport ist, worum es eigentlich geht und was sich hinter Scrimmage, Jam, Bouts und Sock Derby alles so verbirgt…
Es wird also spannend – für alle, die sich  schon länger überlegen selbst ein Roller Derby Grrrl zu werden, für alle, die gar keine Vorstellung von Roller Derby haben und für alle anderen auch!

 

Feministische Mutterschaft

Vortrag

Der Zusammenhang zwischen Mutterschaft und Emanzipation wird oft –  auch in feministischen Diskursen – als widersprüchliches Verhältnis aufgefasst. Wenn das Thema Mutterschaft wieder mehr in den Fokus  feministischer Kritik und Praxis gebracht wird (wie in den 1970ern 1980ern), lässt sich deutlich machen, wie Familienpolitik sich auf verschiedene Mütter und Formen des Zusammenlebens auswirkt.

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Antifeminismus von rechtsaußen

Antifeminismus von rechtsaußen:
Themen, Protagonist_innen, Widersprüche
Vortrag und Diskussion  zum Internationalen Frauentag 2017

Die rechtspopulistischen Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen dieser politischen Strömungen, zum Beispiel von der AfD, sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauenbewegung zurückzudrehen.

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Muttermythen – Vom Schrecken der kinderlosen Frau zu mütterlichen Instinkten

Vortrag

Mittwoch, 08.02.2017 | 19 Uhr

Der Kinderwunsch ist eng  mit gesellschaftlichenmuttermythenneu
Vorstellungen von Weiblichkeit verknüpft. Doch was ist mit Frauen, die sich dazu entscheiden keine Kinder haben zu wollen, obwohl sie könnten? Die Erwartungshaltung an Frauen im gebärfähigen Alter, eine fürsorgende und liebende Mutter sein zu wollen, kann zu Schuldgefühlen und Selbstzweifeln führen, wenn sich diese angeblich  „natürlichen“ Gefühle nicht finden lassen. Weiterlesen

Gegenwind für LSBTI – Aufwind für die enthemmte Mitte?

Podiumsdiskussion | 29.11. | 19:30 Uhr | Bar je

der Sicht

Mit dem bundesweiten Erstarken der AfD und anderen rechtspopulistischen Akteur_innen geht ein empfundener gesellschaftlicher Backlash in BezGegenwind.spubug auf die Toleranz für Lebens- und Beziehungsformen jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie einher. Es wird eine Toleranz vorgegaukelt, die vorgibt, die Community vor homofeindlichen Übergriffen schützen zu müssen. So werden Menschen mit Fluchterfahrung nicht nur kriminalisiert, sondern ihnen werden zusätzlich trans*- und homofeindliche sowie sexistische Haltungen in ihre Kultur eingeschrieben. Weiterlesen