Veranstaltungsreihe Was ist eigentlich Hate Speech?

Veranstaltungsreihe

#hatespeech

Hate Speech (lässt sich übersetzen als Hassrede) wird aktuell häufig im Zusammenhang mit antifeministischen Bewegungen diskutiert. Hate Speech lässt sich begreifen als sprachlicher Ausdruck von Hass mit dem Ziel der Herabsetzung und Verunglimpfung bestimmter Personen(gruppen). Diese Form der Diffamierung äußert sich online und offline in verschiedenen Formen, von Beleidigungen und allgemeinen Gewaltfantasien, über gezielte Demütigung von Einzelpersonen bis hin zu Drohungen. Weiterlesen

IDAHOBIT 2018

Seit 2005 findet jedes Jahr am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit statt. An diesem Tag demonstrieren Menschen auf der ganzen Welt für die Rechte von LSBTI und gegen Diskriminierung und Gewalt.
Als Teil des IDAHOBIT-Koordinierungsteams in Mainz beteiligen wir uns an der Kundgebung und Veranstaltungen, die rund um den 17. Mai stattfinden.

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Was ist eigentlich Hate Speech?

Vortrag | Dienstag, 05.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)

#wastungegenhatespeechHetze, Hass und Diskriminierung finden im Internet immer mehr Verbreitung – besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Für dieses Phänomen hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch der Begriff Hate Speech durchgesetzt. Meinungen, die im realen Leben oft nur von einer Minderheit offen vertreten werden, finden im Internet eine große Bühne. Mädchen und junge Frauen, die das Netz ganz alltäglich nutzen und zu Recht auch als ihren digitalen Lebensraum verstehen, können zur Zielscheibe sexistischer und antifeministischer Hate Speech werden, sobald sie sich dort öffentlich äußern. Weiterlesen

Antifeminismus in der digitalen Öffentlichkeit

Vortrag | Dienstag, 12.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)

#antifeminismusimnetzAntifeminismus in digitalen Öffentlichkeiten ist ein virulentes Problem. Von antifeministischen Argumentationen über Hate-Speech bis hin zu organisiertem Cyberharassment nehmen netzbasierter Antifeminismus sowie das damit verwandte Gendertrolling verschiedene Erscheinungsformen an. Weiterlesen

Feminismus 4.0 – Feminismus online vs. offline

Vortrag/Workshop | Freitag, 22.06. | 18:30 Uhr | Frauenzentrum Mainz (Kaiserstr. 59-61)
#netzfeminismusDas Internet bietet viele Möglichkeiten, sich feministisch zu engagieren, sich an Diskursen zu beteiligen, Netzwerke zu knüpfen und Schutzräume zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich auch um einen Ort, in dem antifeministische Hetze große Handlungsspielräume hat.Virtuelle Handlungen werden bis jetzt oft nicht als ‚reale Handlung’ anerkannt, so dass Gewalt im Netz selten bis nie geahndet wird. Weiterlesen

Frauen in Führungspositionen

Mit dem Kopf durch die gläserne Decke?
Diskussionsgespräch | Donnerstag, 13.09. | 18:30 Uhr | Ort: Die Kulturei (Zitadelle Mainz Zitadellenweg)
Was hindert Frauen so oft daran in Führungspositionen zu kommen und was hat die gläserne Decke damit zu tun?
Wir diskutieren über die strukturellen Hürden und die oft subtilen und nicht sichtbaren Mechanismen, die verhindern, dass Frauen den Weg in Führungspositionen ohne Hürde nehmen können. Dabei geht es um Austausch und Analyse darüber, welche politischen Strategien es braucht, um eine tatsächliche Chancengleichheit für Frauen und Männer herzustellen. Es soll präzisiert werden, wie strukturelle und subtile Diskriminierungen mit stereotyp gedachten Geschlechterrollen zusammenhängen.
Zusätzlich soll der Blick auf positive Erfahrungen gerichtet werden: wie schaffen es Frauen trotz der widrigen Umstände sich immer wieder in Führungspositionen zu behaupten und welche Maßnahmen unterstützen Frauen effektiv und nachhaltig auf diesem Weg?
Gesprächsteilnehmerinnen: Ute Chrysam, Berami e.V., Projektleiterin
Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen &SABA-Mentoring, Aufstieg in Vielfalt
Dr. Marietta Schmidt-Kiefer, Beratung, Training, Coaching
Moderation: Gabriele Schneidewind, Geschäftsführerin Arbeit & Leben

Wer putzt und pflegt, wenn alle arbeiten?

Die globale Umverteilung von Care-Arbeit
Vortrag | Mittwoch, 27.06. | 18:30 Uhr | Ort: DGB-Haus (Kaiserstr. 26-30)
Care-Arbeiten, also unbezahlte oder bezahlte Haus- und Pflegearbeiten im weitesten Sinne, werden überwiegend von Frauen geleistet. Die Umverteilung dieser Arbeiten findet überwiegend zwischen deutschen und migrantischen Frauen statt.
Es sind vor allem Frauen aus ärmeren Nachbarländern, die die steigende Nachfrage nach Care-Arbeit bedienen. Sie geben ihre eigenen Care-Verpflichtungen an Großmütter, Schwestern und Schwägerinnen weiter. Die meisten dieser Frauen arbeiten in sehr prekären Arbeitsverhältnissen, mit schlechter Bezahlung und wenig bis gar keiner Absicherung. Gerade die 24h-Pflege entwickelt sich zu einem sozialstaatlich akzeptierten Weg, Sorgelücken dort zu füllen, wovormalige Sorge- und Arbeitsarrangements, beispielsweise in der Familie, zwischen den Generationen und zwischen den Geschlechtern wegbrechen. Der Vortrag gibt einen Überblick darüber, wie die 24-Stunden-Pflegerinnen rekrutiert werden, welche Care- und Arbeitsanforderungen an sie gestellt werden und welche Aushandlungen zwischen den beteiligten Akteur_innen (Pflegeempfänger_innen, Pfleger_innen, transnationale Care-Agenturen) stattfinden.
Referentin: Aranka Vanessa Benazha,
Projektmitarbeiterin im DFG-Projekt: Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements

Das interessiert nicht?

Grundlagenworkshop zu Finanzen aus weiblicher Perspektive
Mittwoch, 23.05. | 18:30 Uhr | Ort: Frauenzentrum Mainz (Kaiserstraße 59 -61)
Sich nachhaltig Gedanken über finanzielle Vorsorgemöglichkeiten zu machen kann anstrengend, frustrierend und verunsichernd sein – gerade für Frauen, denn Gender Pay Gap, Teilzeitjobs, Wiedereinstieg, Ehegattensplitting betreffen vor allem Frauen und führen schneller in die Altersarmut. Der Spruch „Geld ist Männersache“ hat sich in den Köpfen vieler Frauen festgeschrieben. Das führt allzu oft dazu, dass Frauen die Verantwortung für ihre finanzielle Absicherung anderen überlassen und dadurch einen Teil ihrer Unabhängigkeit aufgeben.
Fragen nach der finanziellen Absicherung im Alter oder nach einer Scheidung werden oft ausgeblendet oder auf später verschoben, dabei sollte niemand die eigenen finanziellen Bedürfnisse so gut kennen wie sie selbst.
In diesem Workshop richtet sich der Blick genau auf diese Fragen und es werden Möglichkeiten finanzieller Unabhängigkeit für Frauen vorgestellt und erarbeitet, um Handlungsmöglichkeiten für eine finanziell gesicherte Zukunft kennenzulernen. Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmenden bedeutet Handlungsfähigkeit, Selbstvertrauen und die Chance, der Altersarmut aus dem Weg zu gehen.
Referentin: Elisabeth Kolz, Geschäftsführerin E.U.L.E. e.V

Wir müssen reden!

Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!
Interaktiver Vortrag | Montag, 23.04.| 18:30 Uhr
Ort: DGB-Haus (Kaiserstr. 26-30)
Es gibt viele Möglichkeiten, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation so zu gestalten, dass Beruf und Privatleben besser in Einklang gebracht werden können.
Eine familienbewusste Unternehmenskultur kann bereits mit kleinen Maßnahmen dafür sorgen, dass der Arbeitsalltag von Beschäftigten, die Angehörige pflegen oder Kinder betreuen, stressfreier wird.
Wir wollen Ihnen an diesem Abend exemplarisch die Maßnahmen vorstellen – aber nicht nur das: Gemeinsam finden wir heraus, wo der Schuh am meisten drückt – und bieten eine individuelle Beratung an, wie sich der Stress für jede/n Einzelne/n eindämmen lässt.
Auch kleine Schritte können viel bewirken: Wir zeigen Ihnen, wo sie ansetzen können!
Referentin: Brigitte Dinkelaker, Projektleitung „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“, DGB Bundesvorstand
Moderation: Daniela Bublitz, 1. Vorsitzende BusinessMoms e.V.

Moderne Solidargemeinschaften. Rechtsgrundlage und Möglichkeiten

Vortrag | 15.03. | 18:30 Uhr | Heinrich Böll Stiftung RLP | Walpodenstr. 10, 55116 Mainz

Die Ehe für alle ist seit Juli 2017 nach jahrzehntelangem politischen Ringen im deutschen Gesetz angekommen – doch damit ist nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In ausdifferenzierten pluralen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts leben Menschen in verschiedensten Formen zusammen: Als Singles, als Paare in gleich- oder verschiedengeschlechtlichen Lebensgemeinschaften und mit leiblichen, nichtleiblichen oder eben ohne Kinder.
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Verschweigen Verurteilen

Ausstellungseröffnung | Montag, 19. Februar 2018, 18 Uhr
Rathaus der Landeshauptstadt Mainz, linke Lobby
Welchen Diskriminierungen und strafrechtlichen
Verfolgungen waren homosexuelle Menschen in der Nachkriegszeit (zwischen 1946 und 1973) ausgesetzt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wanderausstellung „Verschweigen Verurteilen“. Sie möchte zum Dialog anregen, einen Beitrag zur Rehabilitation homosexueller Menschen in Rheinland-Pfalz leisten und eine besondere Sensibilisierung gegenüber homophoben Tendenzen fördern. Weiterlesen

Internationaler Frauentag 8. März 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht – Der lange Kampf für Frauen in der Politik
Donnerstag, 8. März | 18.00 Uhr | DGB Haus Mainz | Kaiserstraße 26 – 30
Am 12. November 1918 wurde es amtlich: nach jahrzehntelangem Kampf erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Alle über 20 Jahre alten Frauen durften sich erstmals im Januar 1919 bei der

Wahl der Verfassungsgebenen Nationalversammlung als gleichberechtigte Staatsbürgerinnen fühlen.
Doch von Gleichberechtigung in der Politik kann auch 100 Jahre später noch keine Rede sein.
In Erinnerung an ein Jahrhundert Frauenwahlrecht laden das Frauenbündnis und der Landesfrauenbeirat Rheinland-Pfalz herzlich ein am Internationalen Frauentag zum Blick zurück nach vorn auf die Mitgestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten von Frauen in der Politik. Weiterlesen

Mein Körper gehört dir?! Eine feministische Kritik an der Reproduktionsmedizin

Vortrag | 16.11. | 18 Uhr | Heinrich Böll Stiftung RLP, Walpodenstr. 10

Ob In-Vitro Fertilisation, „Social Freezing“, Samenspende,  „Leihmutterschaft“  oder Eizellgabe – durch solche Angebote assistierter Reproduktionstechniken ist inzwischen vieles technisch machbar. Einiges davon ist weder verboten noch erlaubt, da die Technologien erst nach in Kraft treten des Embryonenschutzgesetzes  entwickelt wurden. Seit einigen Jahren werden die Forderungen nach einer  „Reform“ des Embryonenschutzgesetzes bzw. nach einem „modernen“, wenig einschränkenden, liberalen Fortpflanzungsmedizingesetz immer lauter. Diese argumentieren mit der Selbstbestimmung der „Spenderinnen“, dem starken Kinderwunsch der „Bestelleltern“ und dem Wohl des Kindes. Weiterlesen

Lesben im Visier der Staatssicherheit

Vortrag | 30.11. | 19 Uhr | Heinrich Böll Stiftung (Walpodenstr. 10, 55116 Mainz)

Die Kulturpädagogin und Filmemacherin Barbara Wallbraun gibt einen Einblick in die Arbeitsweise der Staatsicherheit der DDR unter dem Aspekt:
Waren lesbische Frauen interessant für die Arbeit der Staatssicherheit?

Neben einer kurzen Einführung in die Arbeit und Funktionsweise der Staatssicherheit, wird es um die Frage gehen, wie die Stasi Informant_innen angeworben hat, wie sie Treffen infiltrierte und welche Maßnahmen entwickelt und genutzt wurden, um die als „feindlich-oppositionell“ eingestuften Personen und Gruppierungen in homosexuellen Kreisen in ihrer Entwicklung zu sabotieren. Weiterlesen

Vernissage „In deinen Bildern“

07.12. | 18:30 Uhr | pad – performance art depot, Leibnitzstr. 46, 55118 Mainz

Das Frauenzentrum Mainz e.V., der Frauennotruf Mainz e.V. und das Frauencafé Maryam möchten Sie und Ihre Freunde_innen herzlich zu der viertägigen Ausstellung des Kunstprojektes „In Deinen Bildern“ einladen.
„In Deinen Bildern“, ein Projekt für Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung, wurde vom Frauenzentrum Mainz e.V. mit der finanziellen Unterstützung von Mainz 05 Hilft e.V. in diesem Jahr organisiert. Die geschützten Räume des Frauenzentrums ermöglichten den Teilnehmerinnen, Erlebtes und Erfahrungen vor, während und nach der Flucht oder Migration kreativ umzusetzen.
Wir freuen uns sehr, dass einige Teilnehmerinnen unseres Projektes ihre Arbeiten in dieserAusstellung präsentieren. Jede hat ein Thema umgesetzt, das ihr am Herzen lag.

 Vernissage
07.12.2017 | 18:30 Uhr
Begrüßung
Regine Hungershausen
Frauenzentrum Mainz e.V.
Begleitprogramm
Wir freuen uns, Sie, Ihre Freunde_innen und
Bekannten bei der Ausstellungseröffnung
mit anschließendem Umtrunk
begrüßen zu dürfen!
Ausstellungsdauer
07.12. – 10.12.2017
geöffnet von 12:00 – 19:00 Uhr

Hochsensibilität

Die tägliche Reizüberflutung…
Dienstag 12.09.2017 | 19:00 Uhr
Jeder Mensch ist täglich einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt, die auslaugen und erschöpfen können. Hochsensible Personen bringen jedoch ein deutlich durchlässigeres Reizfiltersystem mit ins Leben. Das bedeutet, vielfältige Eindrücke wie grelles Licht, ein hoher Geräuschpegel oder große Menschenansammlungen erreichen das hochsensible Gehirn direkter, kaum gefiltert und oftmals überwältigend intensiv. Weiterlesen

Drag King – Workshop

Drag King – Workshop mit Tania Witte
Samstag den 16.09.2017 | 14 – 18 Uhr
Drag King ist die kreative Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -normen. In Übungen zu Stimme, Gestik, Mimik, Bewegung, Verhaltensmustern und in Rollenspielen werden Vorstellungen von geschlechtlicher Identität aufgebrochen. Du kannst hier demnach das Geschlechterver- hältnis völlig auf den Kopf stellen!
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