Wir unterstützen Sie auch weiterhin mit unseren Beratungsangeboten.
Die Rechtsberatung findet rein telefonisch statt. Die Termine sind immer mittwochs um 17 oder 18 Uhr und müssen im Vorfeld mit uns vereinbart werden.
Psychozial-, Essstörungs- und Lesbenberatung bieten wir persönlich, telefonisch oder per Zoom an.
Melden Sie sich gern, wenn Sie einen Beratungstermin ausmachen möchten. Sie erreichen uns telefonisch unter 06131-221263 montags –donnerstags von 9 -13 Uhr. Wir hören auch regelmäßig unseren Anrufbeantworter ab.
Sie erreichen uns auch per Mail unter fz@frauenzentrum-mainz.de.
Nehmen Sie gerne auch auf diesem Weg Kontakt auf und vereinbaren einen Beratungstermin.

Online Workshop “Mutterschaft und Feminismus” mit Alicia Schlender

18. April | 11-15 Uhr | kostenfrei | Anmeldung erforderlich unter fz@frauenzentrum-mainz.de

Der Workshop ist ausgebucht! Es gibt einen weiteren Termin am 16. Mai, für den ihr euch/ Sie sich anmelden könnt/können!

Feminist*in und Mutter sein wirft viele  Fragen auf: Wie kann feministisches Muttersein gelebt werden? Wie kann ich mich den zugeschriebenen Muttermythen widersetzen? Was bedeutet feministisches Muttersein für mich? Und was hat die Kleinfamilie damit zu tun?

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Online Lesung “Lesbisch Feministisch Sichtbar” am 23. April

23. April | 19 -21 Uhr | für den Zoomlink zur Lesung bitte eine Mail an fz@frauenzentrum-mainz.de

Im Rahmen des Tages der Lesbischen Sichtbarkeit freuen wir uns sehr auf die Online Lesung mit Susanne Kalka aus “Lesbisch Feministisch Sichtbar”! Kennt ihr İpek İpekçioğlu, Sandra Selimović, Duffy Sylejmani, Katharina Oguntoye oder Manuela Kay ? Nein? Susanne Kalka stellt sie euch vor und es gibt Raum um über lesbische Sichtbarkeit und eure Role Models zu diskutieren.

Susanne Kalka rückt in „Lesbisch – Feministisch – Sichtbar“ (mit Illustrationen von Helene Traxler) vierzig Biographien selbstbewusster, feministischer, lesbisch lebender Frauen in den Vordergrund und bringt dabei vor allem eines zum Ausdruck: ihre Einzigartigkeit. Die hier vorgestellten Frauen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – von Journalismus über Wissenschaft bis hin zum Sport.

Die Online Lesung ist kostenfrei.

One Billion Rising 2021

Mainz tanzt gemeinsam gegen Gewalt an Frauen!

das viedeo ist auch auf YouTube zu sehen

New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert wurde. Sie entwickelte eine Tanzaktion mit der ein Ende der Gewalt gegen Frauen sowie Gleichstellung und Gleichberechtigung gefordert wird. Mit viel positiver Energie, Musik- und Tanzaktionen ist es gelungen, die Protestaktion One Billion Rising als Symbol weltweiter Frauensolidarität zu etablieren, um dabei größte Aufmerksamkeit auf schwierige Themen zu lenken.
Corona verhinderte eine öffentliche Aktion, deshalb haben das Frauenzentrum Mainz, die Evangelische Jugend, das Staatstheater Mainz, mit  Unterstützung des AK Gewalt an Frauen und Kindern und dem Mädchenarbeitskreis der Landeshauptstadt eine online Aktion zum 14.02. gestartet.
Zu sehen ist der Video Clip bald an dieser Stelle!

Neue Gruppe ab Februar: (Queer)Feministische Müttergruppe

Bei Interesse an der Gruppe bitte eine Mail an fz@frauenzentrum-mainz.de schreiben

Im Leben mit kleinen Menschen begegnen uns häufig stereotype Rollen und Rollenbilder: Rosa ist Mädchen* vorbehalten, in der Krabbelgruppe treffen sich nur Mütter, sie sind es in heterosexuellen Beziehungen auch, die länger Elternzeit nehmen als die Väter und den Löwinnenanteil von Care Arbeit und Mental Load tragen.


Lesbische und queere Mütter müssen zudem in heteronormativen Strukturen um ihre Rolle und die Anerkennung kämpfen und sind anders, aber nicht weniger mit sexistischen Machtstrukturen konfrontiert. Viele Mütter, insbesondere alleinerziehende, erleben all diese  Anforderungen an Eltern- bzw. Muttersein als Herausforderung.

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Die Sprachnachricht – unser neues Interviewformat

Die Sprachnachricht ist unser neues Interviewformat, in dem wir in unregelmäßigen Abständen Gespräche zu ganz unterschiedlichen Themen führen.

In der aktuellen Folge der Sprachnachricht spricht Sarah Bast mit Charlotte Hitzfelder und Mia Smettan über die Frage “Who cares”? Wer pflegt, kümmert und sich, wer arbeitet entlohnt und unentlohnt im großen Bereich der Pflege- und Reproduktionsarbeiten und was würde passieren, wenn Wirtschaft feministisch gedacht wird? Im Gespräch geben Mia und Charlotte auch einen EInblick in den virtuellen Workshop “Who cares? Die ganze Arbeit”, der am 24. und 25.10. online stattfinden wird für das Frauenzentrum. Mehr Informationen zum Workshop gibt es hier (hier dann Link zur Veranstaltung auf Homepage). Der Workshop findet in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP statt.

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These Girls

Bild von brühmte Musikkerinnen wie Madonna, Patti Smith, Aretha Fraklin oder Riot Grrrls

Lesung mit
Juliane Streich
04.10.2020|
Eulchen Schlossbiergarten

Die Lesung findet im Rahmen einer Veranstaltung des Schon Schön Clubs statt. Ab 14 Uhr legt eine Djane auf, ab 18 Uhr gibt es live Musik. 16-18 Uhr Lesung mit Juliane Streich. Eintritt für die gesamte Veranstaltung 10 €

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Jahresbericht 2019

Das Frauenzentrum Mainz feierte vergangenes Jahr 45jähriges Jubiläum. 45 Jahre ist ein besonderes Alter für ein Frauenzentrum, das wie noch zu Gründungszeiten die Ziele hat sich für Gleichberechtigung einzusetzen sowie Toleranz und Akzeptanz von anderen Lebensentwürfen zu fördern, die Öffentlichkeit über Sexismus und Diskriminierung aufzuklären und Frauen in allen Lebenslagen zu stärken.

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Feministamente. Frauenbewegung in Lateinamerika

In dem 1992 von Gabi Küppers veröffentlichten Buch “Feministamente. Frauenbewegung in Lateinamerika“ sind Anfang der 90er Jahre geführte Interviews mit aktiven Frauen innerhalb der feministischen Bewegung in Lateinamerika und Aufsätze der Frauen zusammengestellt, in denen sie ihre Perspektive auf feministische Debatten und die Ursprünge und Entwicklungen der Frauenbewegungen darstellen. Gabi Küppers gibt in ihrem Buch unterschiedlichen Frauen der Bewegung (z.B. Indigene, Women of Color etc.) in verschiedenen Kontexten (z.B. in Gewerkschaften, Parteien, autonomen feministischen Gruppen, Medienprojekten, Frauenhäusern etc.) eine Stimme.

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Tag der Lesbischen Sichtbarkeit sollte nicht nur am 26. April sein!

In Spanien wurde am 26. April 2008 der Tag der Lesbischen Sichtbarkeit ausgerufen, um auf die Unsichtbarkeit von Lesben in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens aufmerksam zu machen und zu zeigen: Lesben existieren und Lesben haben Forderungen! Am Tag der Lesbischen Sichtbarkeit geht es auch darum, lesbische Vielfalt zu zeigen und die verschiedenen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von Lesben nicht zu verschweigen. Innerhalb und außerhalb der LSBTI-Community werden die Bedürfnisse und Forderungen von Lesben oft nicht gehört.

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26. April ist Tag der lesbischen Sichtbarkeit

Am 26. April 2008 wurde in Spanien der Tag der lesbischen Sichtbarkeit ausgerufen und wird seit nunmehr 12 Jahren jedes Jahr an diesem Tag gefeiert! Auch wir möchten lesbisch sichtbar sein – und zwar online!

Was bedeutet lesbische Sichtbarkeit für euch? Wieso ist lesbische Sichtbarkeit wichtig? Schreibt uns bis zum 24. April eure Statements, die wir dann anonym oder mit Namen auf unseren Social Media Kanälen teilen oder füttert eure Kanäle mit euren Statements und nutzt #LesbischeSichtbarkeitMainz oder #LesbischeSichtbarkeitRLP

Wir freuen uns über euer Mitmachen!

Lesestoff

Am 31.03. war  Trans* Day of Visibility  – dieser Tag ist nicht nur am 31.03. wichtig, sondern jeden Tag! Aus diesem Grund beginnen wir unsere Lesestoffrubrik mit dem Buch „Trans.Frau.Sein. Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung” von Felicia Ewert (erschienen im wunderbaren edition assemblage Verlag). Mehr

Eine weitere Leseempfehlung für euch:

Feministamente. Frauenbewegung in Lateinamerika von unserer Praktikantin Miriam besprochen.

Wie wirkt sich die »Corona-Krise« auf die Lebenssituation von Frauen aus?

Momentan wird viel von systemrelevanten Arbeiten gesprochen und es wird sichtbar wie nie, wer und welche Arbeiten unabdingbar für unsere Gesellschaft und unser Leben sind. Es sind die Arbeiten, die überwiegend von Frauen gemacht werden. Es sind die Arbeiten, die in die Altersarmut führen. Es sind die Arbeiten, die oft unsichtbar sind und wenig wertgeschätzt sind. Es sind die Arbeiten, die mehr brauchen als unseren Dank. Es sind die Arbeiten, die vernünftig entlohnt werden müssen. Wenn die Pandemie eingedämmt ist, verschwinden diese Arbeiten hoffentlich nicht wieder in der Unsichtbarkeit. Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21% weniger als Männer, übernehmen trotz Lohnarbeit immer noch einen Großteil der unbezahlten Care-Arbeiten und eine aktuelle UN-Studie hat gezeigt, dass neun von zehn Menschen Frauen gegenüber Vorurteile haben.
Einige der Ergebnisse besagen: Die Mehrheit der Befragten findet höhere Bildung für Männer wichtiger als für Frauen. Mehr als ein Viertel der Männer und Frauen sagte aus, wenn Männer ihre Ehefrauen schlagen, sei das gerechtfertigt.

Hier einige interessante Artikel und Links zu dem Thema:

Deutscher Frauenrat
Das Corona-Virus stellt aktuell unser ganzes Leben auf den Prüfstand: unsere Ökonomien, unsere Arbeitsformen und -teilung, unsere Gesundheitssysteme, unsere sozialen Beziehungen, den Zusammenhang zwischen dem Privaten und dem Politischen. Die Krise legt auch die herrschenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern unter das Vergrößerungsglas. In diesem Dossier sammelt der DF Perspektiven, Positionen, Forderungen aus frauenpolitischer und feministischer die sich mit den konkreten Auswirkungen aber auch mit Befürchtungen im Zusammenhang mit COVID-19 befassen. Die Dokumente stammen von unseren Mitgliedsverbänden und anderen Frauenrechtsorganisationen, von gleichstellungspolitischen und Menschenrechts-Institutionen, in Deutschland aber auch international. Das Dossier wird fortgeschrieben. Wir freuen uns über Hinweise auf interessante Dokumente. Weiterlesen:
DOSSIER: COVID-19 AUS GESCHLECHTERPERSPEKTIVE

Frauen stemmen die Krise (Artikel in der Freitag)
„Laut der Bundesagentur für Arbeit machen Frauen 72,9 Prozent der Arbeitskräfte im Lebensmittelhandel aus und halten den „Laden am Laufen“ (Angela Merkel). Sie stellen auch den Großteil der Beschäftigten, 73 Prozent, im Sozialversicherungssektor. In diesen Tagen bedeutet das: nonstop Fragen zu den Auswirkungen des Virus und zu den notwendigen Maßnahmen beantworten. In Krankenhäusern arbeiten ebenfalls überdurchschnittlich viele Frauen: 76 Prozent. Ärztinnen, Krankenpflegerinnen und auch das Reinigungspersonal zählen momentan zu den wichtigsten Berufsgruppen. Es ist unser aller Verantwortung, ihnen die drohende Überlastung zu ersparen (wascht euch die Hände, bleibt so weit es geht zu Hause). Und für die Notversorgung in den Kindertagesstätten und Vorschulen sorgen zu gewaltigen 92,9 Prozent Pädagoginnen – für die, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Spätestens jetzt werden jene Väter, die über Erziehungswissenschaftlerinnen oder vergleichbare Ausbildungen spöttisch gegrinst haben, feststellen: Kindererziehung und -betreuung ist eine verdammt systemrelevante Sache.“
Hier der Link zum Artikel

Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz e.V. – Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt:
Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen in der Corona-Krise Nicht Corona ist verantwortlich!

Eine Krise der Frauen (Artikel in der taz)
Care Revolution gegen die Corona-Krise (Artikel in der Freitag)
Das weibliche Desaster (Artikel Internationale Politik und Gesellschaft)

Fight the cistem!

Am 31.03. war  Trans* Day of Visibility  – dieser Tag ist nicht nur gestern wichtig gewesen, sondern jeden Tag! Aus diesem Grund beginnen wir unsere Lesestoffrubrik mit dem Buch „Trans.Frau.Sein. Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung“ von Felicia Ewert (erschienen im wunderbaren edition assemblage Verlag).
Felicia Ewert beschreibt und analysiert in ihrem Buch bestehende Diskriminierungsmechanismen, die sich gegen transgeschlechtliche Menschen richten.  Felicia Ewert gelingt es, sich sowohl wissenschaftlich  als auch autobiographisch mit den unterschiedlichen Ebenen auseinanderzusetzen, in denen Trans*feindlichkeit sich zeigt . (Spoiler: trans*feindliche Strukturen und trans*feindliches Verhalten finden sich überall!Ja, auch in und allen!) Marginalisierung und Gewalt finden auf rechtlicher, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene statt, z.B. im sog. Transsexuellengesetz, das von Felicia Ewert gut nachvollziehbar überblicksartig erklärt und problematisiert wird.
Sie richtet ihre Kritik auch an die feministische Szene oder an die, die sich als Feminist_innen  verstehen, sie zeigt anhand von Beispielen auf wie  verbreitet Trans*feindlichkeit  auch in feministischen Bewegungen ist, welche Kategorien des Ausschlusses – ob gewollt oder ungewollt –  es gibt.
 Das ausführliche Glossar am Anfang ist sehr hilfreich, um für alle Leser_innen eine Begriffsbasis zu ermöglichen. Neben Begriffsklärungen  (was z.B. Cissexismus, Transfeindlichkeit und Transmisogynie bedeuten), betont sie die Verantwortung jeder Person sich immer wieder mit Begriffen kritisch auseinanderzusetzen.
Sie problematisiert immer wieder den vorherrschenden geschlechtlichen Biologismus, der cissexistische Einstellungen reproduziert und stützt. Das macht sie nicht nur in ihrem Buch, sondern auch auf Twitter (@redhidinghood_). Folgt ihr auf Twitter, kauft ihr Buch, lest ihre Texte, ladet sie zu Lesungen ein und  unterstützt ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit.
Und vergesst nicht: „(…) trans Menschen sind keine Verschwörungstheorie und wollen euch auch nicht mit ‘todgeschwiegenem Wissen’ überzeugen. Wir existieren und zwar hier und jetzt. Von uns gibt es mehr als du denkst und du bisher gemerkt hast. Was wir wollen, ist respektvoll behandelt zu werden.  (…) Cissexismus und Transfeindlichkeiten und Transmisogynie töten. Sie töten uns.“ (aus Trans.Frau.Sein, S.171-172)
Felicia Ewert hat zum  Trans*  Day of Visibility in der Taz geschrieben: Sichtbarkeit ohne Schutz ist gefährlich (https://taz.de/31-Maerz-Trans-Day-of-Visibility/!170630/) und hatte letztes Jahr die TAZ zum Hausbesuch  bei sich(https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5583145/).