OB-Wahl Mainz

Das Mainzer Frauenforum hat gefragt, die Kandidat:innen haben geantwortet. Bis zum 9. Januar hatten wir um Positionierung zu verschiedenen Fragen gebeten. Hier können Sie sich selbst ein Bild machen, welchen Stellenwert frauenpolitische Arbeit hat, wie diese aussehen könnte, wie es mit der Finanzierung von Organisationen bestellt ist oder wie die Kandidat:innen sich zum Beispiel die Umsetzung der Istanbul Konvention vorstellen können. Die Antworten sind ungekürzt und gingen uns so zu. Keine Antworten haben wir von Herrn Malcherek erhalten.

Hier finden Sie die Pressemitteilung.

Formular-Sprechstunde

Ab dem 16.01.2023
bieten wir jeden 1. und 3. Montag im Monat ab 17 Uhr Unterstützung bei Anträgen, Widersprüchen oder Prüfung von Bescheiden, egal ob Wohngeld, Kindergeld, Arbeitslosengeld oder ähnlichem.
Termine werden nur nach vorheriger Anmeldung unter:
fz@frauenzentrum-mainz.de
oder: 06131-221263 vergeben.

Offener Computer- und Internet-Treff für Seniorinnen

In dieser Zeit können aktuelle Fragen und Probleme rund um den Computer, das Handy und das Internet geklärt werden. Außerdem kann die Zeit zum Austausch und / oder für persönliche und gemeinsame Projekte genutzt werden. 4 Laptops können gestellt werden.
Das Angebot ist kostenlos. Da der Verein auf Spenden angewiesen ist, sind Spenden willkommen!

Frauenfußball

Immer dienstags um 18.30 Uhr an der Schulturnhalle im Münchfeld (Grundschule Münchfeldschule, Watfordstraße 30, 55122 Mainz), Spielbeginn 19 Uhr.
Welche Frau möchte sich nicht auch einen Mädchentraum erfüllen und unbeschwert mit dem Ball tanzen?
Wir suchen noch Frauen zur Verstärkung unseres Frauenfußballteams.
Bei uns zählen Fairness, Fun und Lust am Spielen.

Wir unterstützen Sie mit unseren Beratungsangeboten:
+ Die Rechtsberatung findet immer mittwochs um 17 oder 18 Uhr statt, persönlich oder telefonisch.
+ Die Formularsprechstunde findet ab 2023 immer am 1. und 3. Montag im Monat ab 17.00 Uhr persönlich statt.
+ Psychosozial-, Essstörungs- und Lesbenberatung bieten wir persönlich, telefonisch oder per Zoom an.
Melden Sie sich gern, wenn Sie einen Beratungstermin ausmachen möchten. Wir sind telefonisch erreichbar unter 06131-221263, montags – donnerstags von 9 -13 Uhr. Wir hören auch regelmäßig unseren Anrufbeantworter ab. Sie erreichen uns auch per Mail unter fz@frauenzentrum-mainz.de.

Melden Sie sich auch gerne bei uns, wenn Sie Interesse an einer bestehenden Gruppe haben, eine neue Gruppe gründen möchten oder Angebotsideen haben oder vermissen.

LesBische Gruppe im Frauenzentrum

Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat. Oft werden vorab Themen vereinbart, über die dann gesprochen werden kann, z.B. Coming-Out, Bivisibility, Beziehungskonstellationen. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach eine Mail an fz@frauenzentrum-mainz.de

Um einen Eindruck von der Gruppe zu bekommen, hat die Gruppe ein Selbstverständnis geschrieben, das ihr hier nachlesen könnt:

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(Queer)Feministische Müttergruppe

Bei Interesse an der Gruppe bitte eine Mail an fz@frauenzentrum-mainz.de schreiben

Im Leben mit kleinen Menschen begegnen uns häufig stereotype Rollen und Rollenbilder: Rosa ist Mädchen* vorbehalten, in der Krabbelgruppe treffen sich nur Mütter, sie sind es in heterosexuellen Beziehungen auch, die länger Elternzeit nehmen als die Väter und den Löwinnenanteil von Care Arbeit und Mental Load tragen.


Lesbische und queere Mütter müssen zudem in heteronormativen Strukturen um ihre Rolle und die Anerkennung kämpfen und sind anders, aber nicht weniger mit sexistischen Machtstrukturen konfrontiert. Viele Mütter, insbesondere alleinerziehende, erleben all diese  Anforderungen an Eltern- bzw. Muttersein als Herausforderung.

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Jahresbericht

Nach zwei Jahren wird es immer deutlicher, viele Erhebungen und Studien belegen es: 

Krisen verstärken alle existierenden Ungleichheiten. 

Care Arbeit, Familienarbeit, wie Haushalt und Kinderbetreuung, fällt wieder überwiegend Frauen zu, die sie neben ihrem Beruf bewältigen müssen. Meistens sind es dann auch Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen zu gewährleisten. Auf lange Sicht drohen Frauen noch stärker als zuvor drastische Folgen für ihr  Erwerbseinkommen und ihre Rente.

Umso wichtiger ist es, immer wieder aktuelle feministische, geschlechterdemokratische und frauenpolitische Themen aufzugreifen und in die Öffentlichkeit zu bringen. 
Download Jahresbericht 2021

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Die Sprachnachricht – unser Interviewformat

Die Sprachnachricht ist unser neues Interviewformat, in dem wir in unregelmäßigen Abständen Gespräche zu ganz unterschiedlichen Themen führen.

In der aktuellen Folge der Sprachnachricht spricht Sarah Bast mit Lu (@zinista.zinista) über christlichen Fundamentalismus und den Angriff auf das Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche. Die Folge ist in zwei Teile geteilt. Im ersten Teil, der bereits im Mai 2020 aufgenommen wurde, erklärt Lu, was überhaupt christlicher Fundamentalismus ist, welche Weltanschauung und welches Menschenbild christliche Fundamentalist*innen vertreten. im zweiten Teil, der Ende Mai 2021 aufgenommen wurden, sprechen Sarah und Lu über christlich fundamentalistische und rechte Angriffe auf das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. In diesem Jahr steht der Paragraph 218, der in Deutschland den Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen rechtlich regelt, im Strafgesetzbesuch. Seit 150 Jahren gibt es Widerstand gegen diesen Paragraphen. Doch genauso wie es feministische, pro choice Gruppen gibt, die sich für das Recht auf selbstbestimmte reproduktive und sexuelle Rechte und Gesundheit und körperliche Selbstbestimmung einsetzen, gibt es auch antifeministische und antidemokratische Gegenbewegungen.


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These Girls

Bild von brühmte Musikkerinnen wie Madonna, Patti Smith, Aretha Fraklin oder Riot Grrrls

Lesung mit
Juliane Streich
04.10.2020|
Eulchen Schlossbiergarten

Die Lesung findet im Rahmen einer Veranstaltung des Schon Schön Clubs statt. Ab 14 Uhr legt eine Djane auf, ab 18 Uhr gibt es live Musik. 16-18 Uhr Lesung mit Juliane Streich. Eintritt für die gesamte Veranstaltung 10 €

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Tag der Lesbischen Sichtbarkeit sollte nicht nur am 26. April sein!

In Spanien wurde am 26. April 2008 der Tag der Lesbischen Sichtbarkeit ausgerufen, um auf die Unsichtbarkeit von Lesben in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens aufmerksam zu machen und zu zeigen: Lesben existieren und Lesben haben Forderungen! Am Tag der Lesbischen Sichtbarkeit geht es auch darum, lesbische Vielfalt zu zeigen und die verschiedenen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von Lesben nicht zu verschweigen. Innerhalb und außerhalb der LSBTI-Community werden die Bedürfnisse und Forderungen von Lesben oft nicht gehört.

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Wie wirkt sich die »Corona-Krise« auf die Lebenssituation von Frauen aus?

Momentan wird viel von systemrelevanten Arbeiten gesprochen und es wird sichtbar wie nie, wer und welche Arbeiten unabdingbar für unsere Gesellschaft und unser Leben sind. Es sind die Arbeiten, die überwiegend von Frauen gemacht werden. Es sind die Arbeiten, die in die Altersarmut führen. Es sind die Arbeiten, die oft unsichtbar sind und wenig wertgeschätzt sind. Es sind die Arbeiten, die mehr brauchen als unseren Dank. Es sind die Arbeiten, die vernünftig entlohnt werden müssen. Wenn die Pandemie eingedämmt ist, verschwinden diese Arbeiten hoffentlich nicht wieder in der Unsichtbarkeit. Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21% weniger als Männer, übernehmen trotz Lohnarbeit immer noch einen Großteil der unbezahlten Care-Arbeiten und eine aktuelle UN-Studie hat gezeigt, dass neun von zehn Menschen Frauen gegenüber Vorurteile haben.
Einige der Ergebnisse besagen: Die Mehrheit der Befragten findet höhere Bildung für Männer wichtiger als für Frauen. Mehr als ein Viertel der Männer und Frauen sagte aus, wenn Männer ihre Ehefrauen schlagen, sei das gerechtfertigt.

Hier einige interessante Artikel und Links zu dem Thema:

Deutscher Frauenrat
Das Corona-Virus stellt aktuell unser ganzes Leben auf den Prüfstand: unsere Ökonomien, unsere Arbeitsformen und -teilung, unsere Gesundheitssysteme, unsere sozialen Beziehungen, den Zusammenhang zwischen dem Privaten und dem Politischen. Die Krise legt auch die herrschenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern unter das Vergrößerungsglas. In diesem Dossier sammelt der DF Perspektiven, Positionen, Forderungen aus frauenpolitischer und feministischer die sich mit den konkreten Auswirkungen aber auch mit Befürchtungen im Zusammenhang mit COVID-19 befassen. Die Dokumente stammen von unseren Mitgliedsverbänden und anderen Frauenrechtsorganisationen, von gleichstellungspolitischen und Menschenrechts-Institutionen, in Deutschland aber auch international. Das Dossier wird fortgeschrieben. Wir freuen uns über Hinweise auf interessante Dokumente. Weiterlesen:
DOSSIER: COVID-19 AUS GESCHLECHTERPERSPEKTIVE

Frauen stemmen die Krise (Artikel in der Freitag)
„Laut der Bundesagentur für Arbeit machen Frauen 72,9 Prozent der Arbeitskräfte im Lebensmittelhandel aus und halten den „Laden am Laufen“ (Angela Merkel). Sie stellen auch den Großteil der Beschäftigten, 73 Prozent, im Sozialversicherungssektor. In diesen Tagen bedeutet das: nonstop Fragen zu den Auswirkungen des Virus und zu den notwendigen Maßnahmen beantworten. In Krankenhäusern arbeiten ebenfalls überdurchschnittlich viele Frauen: 76 Prozent. Ärztinnen, Krankenpflegerinnen und auch das Reinigungspersonal zählen momentan zu den wichtigsten Berufsgruppen. Es ist unser aller Verantwortung, ihnen die drohende Überlastung zu ersparen (wascht euch die Hände, bleibt so weit es geht zu Hause). Und für die Notversorgung in den Kindertagesstätten und Vorschulen sorgen zu gewaltigen 92,9 Prozent Pädagoginnen – für die, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Spätestens jetzt werden jene Väter, die über Erziehungswissenschaftlerinnen oder vergleichbare Ausbildungen spöttisch gegrinst haben, feststellen: Kindererziehung und -betreuung ist eine verdammt systemrelevante Sache.“
Hier der Link zum Artikel

Pressemitteilung des Frauennotrufs Mainz e.V. – Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt:
Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen in der Corona-Krise Nicht Corona ist verantwortlich!

Eine Krise der Frauen (Artikel in der taz)
Care Revolution gegen die Corona-Krise (Artikel in der Freitag)
Das weibliche Desaster (Artikel Internationale Politik und Gesellschaft)