
Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA*) erinnern Menschen auf der ganzen Welt mit vielfältigen Aktionen an den 17.05.1990, als Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit.
18:00 Uhr: IDAHOBITA*-Kundgebung auf dem Markt mit Reden, Gedenkminute und Musik des Chors „Queerubim“
20:00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst zum IDAHOBITA* in der Karmeliterkirche (Karmeliterstr. 7) mit Musik vom Chor „Queerubim“
















Hetze, Hass und Diskriminierung finden im Internet immer mehr Verbreitung – besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Für dieses Phänomen hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch der Begriff Hate Speech durchgesetzt. Meinungen, die im realen Leben oft nur von einer Minderheit offen vertreten werden, finden im Internet eine große Bühne. Mädchen und junge Frauen, die das Netz ganz alltäglich nutzen und zu Recht auch als ihren digitalen Lebensraum verstehen, können zur Zielscheibe sexistischer und antifeministischer Hate Speech werden, sobald sie sich dort öffentlich äußern.