Mann redet – Frau nackig

Noch Plätze frei!
Rollenbilder und Repräsentation von Frauen in Medien und Werbung

Zu den Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft gehört die Gleichstellung der Geschlechteword-cloud-9r. Aber wird dieser Wert in unserer von Medien geprägten Lebenswelt auch tatsächlich gelebt? Medien sind der Schauplatz für die Verhaltensregeln der Geschlechter: Sie formulieren Werturteile und erzeugen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Unsere Medien definieren auf diese Weise mit, wie „Frauen“ und „Männer“ sein sollen – und was als Abweichung von der vermeintlichen Norm gilt.
Ein Workshop, der anhand vieler Text-, Bild- und Videobeispiele die Bedeutung von Medien, Werbung und Produktdesign für eine Wiederkehr alter Rollenklischees veranschaulicht. Weiterlesen

Vereinnahmung des Feminismus-Begriffs von rechts

»Frauen, wehrt euch!«
Seit Bekanntwerden von Kampagnen wie #120db wird der leicht angestaubte Slogan der emanzipatorisch-linken Frauenbewegung erneut aufgegriffen. Unter Parolen wie dieser und der Schlagzeile „der wahre Aufschrei“ prangern junge Frauen medial und durch verschiedene Aktionsformen Gewalt gegen Frauen an.
Bei genauerer Betrachtung wird klar: Bei derartigen Kampagnen geht es um weitaus mehr als um den Schutz von Frauen* vor  Gewalt. Ziehen die Akteur*innen in sogenannten Frauenmärschen mit Slogans wie »Grenzen schließen. Frauen schützen« durch die Städte, wird klar, aus welcher politischen Richtung der Wind weht. 
In dem etwa einstündigen Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit in den letzten Jahren eine Vereinnahmung des Feminismus-Begriffs von rechts stattgefunden hat. Dabei werden Inhalte, Forderungen und Strukturen von Feminismus-vereinnahmenden rechten Gruppierungen beleuchtet und Gegenstrategien diskutiert.
Len Schmid Sozialwissenschaftler_in, Sexualwissenschaftler_in (i.A.)
Termin: Freitag, 05.07.2019. | 19:00 Uhr
Ort:       Haus des Erinnerns | Flachsmarktstraße 36

In Zusammenarbeit mit

Wieviel Chaos braucht der Mensch?

chaos3Die Grenzen zwischen Ordnung, Unordnung und Chaos sind für jeden Menschen anders, jeder hat sein eigenes System. Für die einen ist das eigene System Ordnung, für die Anderen Chaos.
Wie aber ist die goldene Mitte zwischen Chaos und Ordnung zu finden und wieviel Chaos oder Ordnung ist für die Einzelne gut? Weiterlesen

Mädelsache – Frauen in rechten Netzwerken

Weil Viele die rechte Szene als männerdominiert wahrnehmen, gerät der Blick auf die weiblichen Akteurinnen oft in den Hintergrund. Fachjournalistin Andrea Röpke beleuchtet in ihrem Vortrag die vielfältigen Rollen und Funktionen von Frauen innerhalb rechter Netzwerke.
Andrea Röpke  Diplom-Politologin, freie Journalistin
Termin: Mittwoch, 26.06.2019 | 19:00 Uhr
Ort:       DGB Haus | Kaiserstraße 26 – 30

In Zusammenarbeit mit

Internationaler Frauentag 8. März 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht – Der lange Kampf für Frauen in der Politik
Donnerstag, 8. März | 18.00 Uhr | DGB Haus Mainz | Kaiserstraße 26 – 30
Am 12. November 1918 wurde es amtlich: nach jahrzehntelangem Kampf erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Alle über 20 Jahre alten Frauen durften sich erstmals im Januar 1919 bei der

Wahl der Verfassungsgebenen Nationalversammlung als gleichberechtigte Staatsbürgerinnen fühlen.
Doch von Gleichberechtigung in der Politik kann auch 100 Jahre später noch keine Rede sein.
In Erinnerung an ein Jahrhundert Frauenwahlrecht laden das Frauenbündnis und der Landesfrauenbeirat Rheinland-Pfalz herzlich ein am Internationalen Frauentag zum Blick zurück nach vorn auf die Mitgestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten von Frauen in der Politik. Weiterlesen

Antifeminismus von rechtsaußen

Antifeminismus von rechtsaußen:
Themen, Protagonist_innen, Widersprüche
Vortrag und Diskussion  zum Internationalen Frauentag 2017

Die rechtspopulistischen Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen dieser politischen Strömungen, zum Beispiel von der AfD, sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauenbewegung zurückzudrehen.

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»Antifeminismus als Demokratiegefährdung?!«

Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus

Im praxisorientierten Workshop haben die Frauen die Möglichkeit, Gegenstrategien zu antifeministischen und gleichstellungsfeindlichen Argumentationen kennenzulernen und anhand von Praxisbeispielen einzuüben. Die Zielgruppe des Workshops sind sowohl Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte als auch Frauen, die in frauenspezifischen Kontexten arbeiten (Frauennotruf, Frauenhaus, pro familia, etc.) und am Thema interessierte.
Im Workshop wird erarbeitet, dass Antifeminismus inhärenter Teil extrem rechter Haltungen ist. Antifeminismus und Genderthemen funktionieren zudem als verbindendes Element zwischen ganz unterschiedlichen extrem rechten Strömungen. Zugleich besitzen sie hohes Mobilisierungspotenzial bis weit in bürgerliche und  konservative gesellschaftliche Kreise.
Es wird die Möglichkeit geboten, Gegenstrategien zu antifeministischen und gleichstellungsfeindlichen Argumentationen kennenzulernen und anhand von Praxisbeispielen einzuüben.

Judith Rahner Amadeu Antonio Stiftung
Termin: Dienstag, 18.06.2019 | 12:00 Uhr – 15:00 Uhr
Ort:       Frauenzentrum Mainz | Kaiserstraße 59 – 61

Workshop für Frauen. Anmeldung erforderlich!
In Zusammenarbeit mit:

Mit Angst umgehen lernen

question-1301144_1280Das tägliche Leben bietet viele Situationen, die Ängste auslösen können. Jeder Mensch erlebt Angst individuell, die Empfindungen reichen von einem mulmigen Gefühl bis hin zu starken Angstattacken mit körperlichen Beschwerden. Die Ursachen hierfür sind verschieden, dabei spielen körperliche, kognitive, aber auch soziale Faktoren eine Rolle.
Aus den Ergebnissen des Bundesgesund-heitssurveys, durchgeführt vom Robert-Koch-Institut geht hervor, dass Frauen nahezu doppelt so häufig von Angsterkrankungen betroffen sind wie Männer.
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Stress lass nach! Einführung in das Achtsamkeitstraining

Seminar für Frauen
Jeden Mittwoch von 18:00 – 19:30 Uhr vom 13.03. – 17.04.2019

Hoher Druck und permanente Überforderung! Stress ist für viele ein Dauerzustand, von dem es wenig Erholung gibt. Der innere Fokus wechselt von den hilfreichen/unterstützenden zu den ohnmächtigen/hilflosen Anteilen. Es werden weniger die eigenen Potentiale und das, was gelingt, wahrgenommen, sondern das, was nicht gelingt und noch erledigt werden soll.
Achtsamkeit ist eine aufgeschlossene, akzeptierende, wohlwollende Einstellung gegenüber Gefühlen und Gedanken. Sie bezieht sich auf den gegenwärtigen Moment, statt auf Vergangenheit oder Zukunft und ist nicht wertend. Achtsamkeit ist geprägt von Neugier, Interesse und Offenheit gegenüber unseren Wahrnehmungen und Erfahrungen.
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Bogenschießen

 Was ein Einblick in den faszinierenden Umgang und Bewegungsablauf mit Pfeil und Bogen bringen kann, können Frauen an einem Sonntag erleben.target-1180236_1280
Bogenschießen bietet die Möglichkeit, die eigene Kraft zu spüren, einen sicheren stabilen Standpunkt einzunehmen, das Ziel konzentriert zu verfolgen und einen Treffer zu landen. Hierbei werden Erfahrungen mit der inneren Achtsamkeit, der Konzentrationsfähigkeit und einer klaren Ausrichtung gesammelt, die zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins führen.
In dem Workshop wird das Bogenschießen mit Lockerungsübungen und Atemübungen verbunden sowie mit Inhalten aus dem Survival Training.

Referentin:   Cordelia Rüb
 Termin:         Sonntag 09.07.2017 | 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Inkl. Mittagspause
Kostenbeitrag: 35 €
Bitte mitbringen: festes Schuhwerk; Essen und Trinken
Ort:                 Alte Ziegelei Mainz Bretzenheim
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
ab Hauptbahnhof mit Linie 57 | 70 | 71 bis Haltestelle Albert-Stohr-Straße
Anmeldung unter:
Tel:06131/221263 | fz@frauenzentrum-mainz.de
Anmeldungsschluss: 26.06.2017

AfrikanischesTrommel

Für alle Frauen, die Lust haben mit viel Spaß Rhythmus zu erfahren!

TrommelKatja Schoene führt in westafrikanische Rhythmen ein.
In dem Kurs geht es um:
• das Erlernen der Rhythmen zunächst nach Gehör
• das gemeinsame Spielen und Erleben der Rhythmen
• Vermittlung der Anschlagtechniken
Der Workshop richtet sich an Anfängerinnen und fortgeschrittene Anfängerinnen.
Trommeln werden gestellt. Weiterlesen

Cantienica

Logo CantienicaBesonders bei Frauen kann es zu muskulärem Spannungsverlust  während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder nach Unterleibsoperationen kommen. Mit fortschreitendem Alter kann bei Frauen auch Inkontinenz aufgrund eines schwachen Beckenbodens hinzukommen.
Der CANTIENICA® – Körpertraining Workshop erinnert den Körper wieder an seine natürlichen Haltungs- und Bewegungsmuster und schult die eigene Körperwahrnehmung. Dabei wird der Beckenboden als zentrale Schaltstelle der Muskelkoordination vonBein-, Hüft-, Bauch- und Rückenmuskulatur mobilisiert. Dadurch entsteht ein innerer Halt und eine Stütze bis hoch in die Wirbelsäule. Das Skelett wird optimal ausgerichtet und so aufgespannt, dass alle Gelenke und Wirbel von Druck befreit sind und die tiefliegende Muskulatur ihre Haltungsarbeit in ihrer natürlichen Länge leisten kann.

Bitte mitbringen:Bequeme Kleidung |Yoga- oder Isomatte

Referentin:   Iris Kurz
Termin:         Samstag
, 20.05.2017 | 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Kostenbeitrag: 20 €
Ort:                 Frauenzentrum Mainz | Kaiserstraße 59 – 61 | 55116 Mainz
Anmeldung unter:
Tel:06131/221263 | fz@frauenzentrum-mainz.de
Anmeldungsschluss: 11.05.2017

In Kooperation mit:

#BodyPositivitiy zwischen emanzipatorischem Potential und Vereinnahmung

Body Positivity ist in aller Munde. Entstanden aus der Fat Acceptance Bewegung bietet sie Anknüpfungspunkte für Menschen, die permanent hören, dass ihre Körper „krank“, „hässlich“, „uneindeutig“, „zu viel“, oder nicht „leistungsfähig“ seien. Insbesondere durch die sozialen Medien hat #BodyPositivity in den letzten Jahren eine enorme Reichweite erfahren. Der Hashtag bietet das Potential marginalisierte Körper sichtbar zu machen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken.
Im Vortrag geht es um folgende Fragen: Wie wird der Hashtag in den sozialen Medien genutzt? Welche Tendenzen der Normalisierung und Vereinnahmung lassen sich erkennen?
Magda Albrecht Autorin, Mädchenmannschaft
Termin: Freitag, 18.10.2019 |18:30 Uhr
Ort: Frauenzentrum Mainz e.V. | Kaiserstraße 59 – 61

In Zusammenarbeit mit


Die Rolle des Internets bei globalen feministischen Bewegungen – Schwerpunkt Südamerika

In Südamerika konnten sich Politikerinnen beim Kampf um Spitzenpositionen in den letzten Jahren durchsetzen. Dies befeuerte den Feminismusdiskurs enorm, ließ jedoch gleichzeitig die Stimmen der Gegner_innen immer lauter und extremer werden.     Um den Gleichstellungsgegner_innen die Stirn bieten zu können und Befürworter_innen zu mobilisieren, wird das breite Spektrum der sozialen Medien ausgenutzt. Der Vortrag richtet den Blick auf die Rolle des Internets bei der Organisation von Frauenbewegungen – auch vor dem Hintergrund der Wahlsiege autoritärer, antifeministischer Präsidenten in Amerika.
Dr. Dinah Leschzyk Justus-Liebig-UniversitätGiessen
Termin: Donnerstag, 13.06.2019 |18:30 Uhr
Ort: Landeszentrale für politische Bildung RLP Am Kronberger Hof 6

In Zusammenarbeit mit:

Verschweigen Verurteilen

Ausstellungseröffnung | Montag, 19. Februar 2018, 18 Uhr
Rathaus der Landeshauptstadt Mainz, linke Lobby
Welchen Diskriminierungen und strafrechtlichen
Verfolgungen waren homosexuelle Menschen in der Nachkriegszeit (zwischen 1946 und 1973) ausgesetzt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wanderausstellung „Verschweigen Verurteilen“. Sie möchte zum Dialog anregen, einen Beitrag zur Rehabilitation homosexueller Menschen in Rheinland-Pfalz leisten und eine besondere Sensibilisierung gegenüber homophoben Tendenzen fördern. Weiterlesen

Aktiv gegen digitale Gewalt

Digitale Gewalt ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt und umfasst eine Vielzahl von Angriffsformen, die auf Herabsetzung, Rufschädigung, soziale Isolation und die Nötigung oder Erpressung eines bestimmten Verhaltens der Betroffenen abzielen. Digitale Gewalt funktioniert nicht getrennt von „analoger Gewalt“, sondern stellt meist eine Fortsetzung oder Ergänzung von Gewaltverhältnissen und -dynamiken dar.
Nach einem Überblick über Formen digitaler Gewalt (Cyberstalking, Cybermobbing, Doxing, bildbasierte sexualisierte Gewalt), werden anhand von Beispielen Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.
Vanessa  Kuschel Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen Mainz e.V.
Termin: Donnerstag, 09.05.2019 | 18:30 Uhr
Ort: Frauenzentrum Mainz e.V. | Kaiserstraße 59 – 61

In Zusammenarbeit mit:

Netzpolitik – eine feministische Einführung

Netzpolitik bezeichnet ein Politikfeld rund um medienkulturelle, medienpolitische und medienrechtliche Fragen. Anhand von zwei zentralen Themen- und Diskussionsfeldern, nämlich „Digitale Gewalt“ und „Überwachung versus Privatheit“, soll ein Ausblick auf eine geschlechtergerechte digitale Gesellschaft gegeben werden. Netzpolitik für und in der digitalen Gesellschaft ist einem steten Wandel unterworfen. Als klassisches Politikfeld noch im Entstehen, fehlen bislang tiefergehende feministische Analysen für diesen Prozess.
Francesca Schmidt wird in ihrem Vortrag bisherige feministische Perspektiven, etwa Cyberfeminismus oder Netzfeminismus, nachzeichnen und diskutieren.
Francesca Schmidt Netzforma* e.V. Gunda Werner Institut
Termin: Donnerstag, 11.04.2019 | 18:30 Uhr
Ort: Frauenzentrum Mainz e.V. | Kaiserstraße 59 – 61

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