Mein Körper gehört mir?! Organisierter „Lebensschutz“, christlicher Fundamentalismus und Antifeminismus

Vortrag | 10.10.  18 Uhr
„Marsch für das Leben“, „Lebensschutz“, „Schweigemarsch“ – was verbirgt sich dahinter?
In mehreren deutschen Städte gehen seit über 10 Jahren christliche Fundamentalist_innen, Rechtspopulist_innen und Antifeminist_innen auf die Straße. Sie bezei
chnen sich selbst als „Lebensschützer“ und beziehen sich damit auf den Schutz von ungeborenem Leben und sie lehnen Schwangerschaftsabbrüche ab. Ihnen geht es nicht nur um eine gesetzliche Erschwerung bzw. ein Verbot und eine moralische Verurteilung von Schwangerschaftsabbrüchen, sondern vor allem auch um Kritik an selbstbestimmter Sexualität und Reproduktion von (schwangeren) Frauen. Dem gegenüber stehen die feministischen und emanzipatorischen Forderungen für ein selbstbestimmtes Entscheidungsrecht über den eigenen Körper.

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Selbstbestimmte Norm. Eine feministisch-kritische Auseinandersetzung mit der Pränataldiagnostik

Vortrag

Donnerstag, 06.07. | 18 Uhr | Heinrich Böll Stiftung (Walpodenstr. 10)

Wie selbstbestimmt kann eine Entscheidung über pränataldiagnostische Untersuchungen in einer Gesellschaft sein, in der Behinderung immer noch als problematisch und schwierig angesehen wird?

Pränataldiagnostik ist ein komplexes und umstrittenes Thema. Befürworter_innen betonen das Recht auf Wissen, Kritiker_innen fordern ein Recht auf Nichtwissen ein. Dissens besteht auch darüber, welche Untersuchungen für die Gesundheit von Schwangeren und werdenden Kindern wichtig sind. Weiterlesen